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Praxis & Ambiente

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Kinderzahnärztin

Dr. Katharina Kaul

Master of Science "Kinderzahnheilkunde" - Kinderzahnärztin - Dr.

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Seit über 10 Jahren!

Schwerpunkt

ambulante Zahnsanierungen für Kinder Dr.

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Zusatzstudium

Spezialisierung

KinderZAHNarzt - Der Kinderarzt für Kinderzähne!

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Kinderzahnarztpraxis

Kaulquappe

Kaulquappe - Deine Kinderzahnarztpraxis in Aachen.

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Keine kleinen Großen!

Kinderzahnbehandlung

Kinderzähne - Milchzähne sind anders.

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Wie alt bist Du?

Kindertermin

Das Alter entscheidet - Vormittag vs.

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Dr. Katharina Kaul

Master of Science "Kinderzahnheilkunde" -

Kinderzahnärztin - Dr. Katharina Kaul

 

  • 2020-2021: Curriculum "Zahnärztliche Kinderhypnose", DGZH Augsburg
  • 2018-2019: Curriculum "Management Kinderzahnarztpraxis", München
  • 2014-2017: Masterstudium "Kinderzahnheilkunde" zum Master of Science, Universität Marburg/Gießen, 6 Semester
  • 2011: Eröffnung der Kinderzahnarztpraxis "Kaulquappe"; DGZH-Masterkurs (Schoderböck)
  • 2010: Abschluß: "Lachgasbehandlung in der Zahnheilkunde"
  • 2009: Verleihung "Zertifizierter Tätigkeitsschwerpunkt: Kinderzahnheilkunde"
  • 2006 - 2008: Angestellte Zahnärztin mit Tätigkeitsschwerpunkten Kinderzahnheilkunde, zahnärztliche Hypnose
  • 2005: Wissenschaftliche Mitarbeiterin der RWTH Aachen, Therapieschwerpunkt Kinderzahnheilkunde
  • Auslandseinsatz: Dental Service Rarotonga, Cook Islands, South Pacific (2003)

 


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Schwerpunkt

ambulante Zahnsanierungen für Kinder

Dr. Katharina Kaul führt seit über 10 Jahren schwerpunktmäßig ambulante Zahnsanierungen bei Kindern durch. Seit der Praxisgründung (2009) arbeitet Sie mit dem gleichen erfahrenen Kinder-Anästhesisten-Team zusammen und behandelt mit ihnen jährlich über 500 Kinder in Narkose, da auch viele Kinder speziell für die Narkosebehandlung überwiesen werden. Aus diesem Grund hat die Kinderzahnarztpraxis "Kaulquappe" auch einen eigenen Aufwachraum.

Ihre Behandlungen decken das gesamte Spektrum der Kinderzahnheilkunde ab:

  • Vollkeramische Kronenversorgung im Milchgebiss
  • Nervbehandlungen an Milchzähnen
  • Kronenversorgung bei MIH-Zähnen
  • Kinderprothesen
  • Zahnfüllungen
  • uvm.

Dr. Katharina Kaul behandelt seit über 15 Jahren (fast) ausschließlich Kinder. Dr. Katharina Kaul hat 2014-2017 ein zusätzliches Masterstudium "Kinderzahnheilkunde" über 6 Semester an den Universitäten Marburg und Gießen absolviert und mit dem Titel "Master of Science: Kinderzahnheilkunde" abgeschlossen. Dies ist derzeit eine der höchsten Qualifikationen im Bereich der Kinderzahnheilkunde, die in Deutschland möglich sind.

  • 2020-2021: Curriculum "Zahnärztliche Kinderhypnose", DGZH Augsburg
  • 2018-2019: Curriculum "Management Kinderzahnarztpraxis", München
  • 2014-2017: Masterstudium "Kinderzahnheilkunde" zum Master of Science, Universität Marburg/Gießen, 6 Semester
  • 2011 DGZH-Masterkurs (Schoderböck) - Kinderhypnose
  • 2010: Abschluß: "Lachgasbehandlung in der Zahnheilkunde"
  • 2009: Verleihung "Zertifizierter Tätigkeitsschwerpunkt: Kinderzahnheilkunde"
  • 2006-2008: Angestellte Zahnärztin in einer Zahnarztpraxis mit den Tätigkeitsschwerpunkten Kinderzahnheilkunde und zahnärztliche Hypnose
  • 2005: Wissenschaftliche Mitarbeiterin der RWTH Aachen, Therapieschwerpunkt Kinderzahnheilkunde

 

 



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Spezialisierung

KinderZAHNarzt -

Der Kinderarzt für Kinderzähne!

 

So wie Kinder seit jeher ihren eigenen Arzt - den Kinderarzt - haben, gibt es heute auch im Bereich der Zahnmedizin, Experten für Kinderzähne:
Die Kinderzahnärzte.

 

Sie behandeln vorwiegend Kinder zwischen ein und zwölf Jahren, aber auch ältere Kinder mit speziellen Zahnproblemen oder großer Angst vor dem Zahnarzt. Kinderzahnärzte sind Spezialisten in den Behandlungsmethoden von Milchzähnen, die sich doch teilweise deutlich von denen der bleibenden Zähne unterscheiden (z. B. der Zahnerhalt mittels spezieller Milchzahnkronen, Nervbehandlungen an Milchzähnen, Kinderprothesen etc.). Auch die Ausstattung der Praxis und der Umgang mit den kleinen Patienten sind ganz auf die speziellen Bedürfnisse von Kindern ausgerichtet. Viele Kinderzahnärzte haben zudem eine Ausbildung auf dem Gebiet der kindgerechten Verhaltensführung bzw. der Kinderhypnose. Auch das gesamte Team ist speziell ausgebildet, geschickt mit Kindern umzugehen und diese sanft zu führen. Während der Behandlung der Zähne wird Ihr Kind spielerisch angeleitet sowie ganz selbstverständlich an die verschiedenen Behandlungsmethoden und -geräte herangeführt. Häufig wird auch die Möglichkeit einer Behandlung mittels Lachgas oder in Vollnarkose angeboten.

Dr. Katharina Kaul hat 2014-2017 ein Zusatzstudium "Kinderzahnheilkunde" über 6 Semester an den Universitäten Marburg und Gießen absolviert und mit dem Titel "Master of Science  Kinderzahnheilkunde" abgeschlossen. Dies ist derzeit die höchste Qualifikation im Bereich der Kinderzahnheilkunde, die in Deutschland möglich sind.

 


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Kaulquappe

Kaulquappe -

Deine Kinderzahnarztpraxis in Aachen.

 

So wie Kinder seit jeher ihren eigenen Arzt - den Kinderarzt - haben, gibt es heute auch im Bereich der Zahnmedizin Experten für Kinderzähne:

Uns - die Kinderzahnärzte.

 

In der ersten Etage unseres Praxisgebäudes befindet sich die Kaulquappe - Die Kinderzahnarztpraxis von Doctores Kaul. Eine ganze Praxisetage ist nach den Bedürfnissen unserer kleinen Patienten eingerichtet. Ein großes Spiel-Wartezimmer nimmt die Empfindung, in einer Kindezahnarztpraxis zu sein (Galerie).Galerie - Die Kaulquappe Die Kinderzahnärztinnen sind speziell ausgebildete, zertifizierte Zahnärzte im Bereich "Kinderzahnheilkunde" und sie behandeln ausschließlich Kinder. Durch diese Spezialisierung der Zahnärzte steht Ihnen ein außergewöhnlich großes Therapiespektrum für die Zahngesundheit Ihres Kindes zur Verfügung, denn so wie Kinder benötigen auch die Milchzähne eine andere Therapie als bleibende Zähne. Unsere Behandlungsstühle in entsprechend kleinerer Ausführung passen sich den Körpergrößen der Kleinen an - keine flachen Liegen, sondern richtige Kinder-Behandlungsstühle.

Bei uns erwartet Sie eine entspannte und fröhliche Atmosphäre, die „Angst vor dem Zahnarzt” erst gar nicht aufkommen lässt.
Denn wir haben uns auf Kinderzahnheilkunde spezialisiert und wissen daher genau, wie wir mit kindgerechten und einfühlsamen Behandlungsmethoden dafür sorgen können, dass die kleinen Patienten der Kaulquappe, der Zahnarztpraxis für Kinder, sogar Spaß haben an ihrem Zahnarztbesuch.

Ihre Kinder sind es uns wert!

Flyer-Kinderzahnarztpraxis-Aachen-Kaulquappe

 

 

 

Praxis & Ausstattung

modern - digital - gesund

Unsere Praxis ist voll digitalisiert. Mehrere Server verbinden die einzelnen Arbeitsstationen miteinander. Digitale Röntgensysteme und Intraoralkameras machen uns von Papier unabhängig und helfen bei interdisziplinären (fachübergreifenden) Abklärungen.

Dank des digitalen Röntgens und modernster Strahlentechnologie mit neuesten Sensoren ist die Röntgenbelastung für Sie nur minimal. Die Strahlenreduktion beträgt bis zu 90% gegenüber konventionellen, analogen Röntgensystemen!
Durch das digitale Röntgen ergeben sich für Sie einige wichtige Vorteile:

  • Geringere Röntgenstrahlenbelastung
  • Schnellere Verfügbarkeit des Bildes und folglich keine Wartezeiten
  • Genauere Diagnose (die Bilder können vergrößert werden)
  • Einfache Kommunikation bei interdisziplinären Abklärungen
  • Umweltschutz (kein Anfall von Sondermüll)

 

Digitalisierte Röntgenbilder können auf dem Computer nachbearbeitet werden und erleichtern in vielen Fällen die Diagnosefindung. Durch Vergrößern eines Röntgenbild-Ausschnittes können auch sehr kleine Entkalkungen, Vorstufen von Karies, sichtbar gemacht werden.

Die Intraoralkameras und Bildschirme an den Behandlungsstühlen dienen der gezielten Aufklärung über Ihren momentanen Mundhygienezustand, über Behandlungsbedürftigkeiten und deren Abläufe. Somit entfällt die meist ungenügende Demonstration über den Handspiegel. Ebenso lassen sich auch die digitalen Röntgenbilder hervorragend erklären. Die Vergrößerungsmöglichkeiten ermöglichen uns, auch kleinste kariöse Läsionen sehr gut aufzuzeigen.

Wir zeigen Dir DEINE Zähne!







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Kinderzahnbehandlung

Kinderzähne -

Milchzähne sind anders.

 Kinderzahnarztpraxis-Kaulquappe-Aachen

Behandlung - Kinderzahnbehandlung

Durch unsere Spezialisierung auf die Kinderzahnheilkunde verfügen wir über ein aussergewöhnlich großes Therapiespektrum für Milchzähne! Denn Milchzähne sind nicht einfach nur die kleine Kopie eines Erwachsenenzahnes. Sie benötigen meist eine andere Therapie als erwachsene Zähne!

Warum sind Milchzähne überhaupt wichtig & Welche Aufgaben haben Milchzähne:

 

4 Punkte, die uns auszeichnen!

1. Umfangreiche Diagnostik

Eine umfangreiche und genaue Diagnostik steht bei uns an erster Stelle. Neben der visuellen Zahnkontrolle führen wir auch eine röntgenologische Diagnostik mit einem speziellen digitalen Kinderröntgensensor durch. Denn bis zu 70% aller Kariesschäden an Milchzähnen werden erst durch Röntgenaufnahmen im Frühstadium entdeckt. So können wir frühzeitig Karies zwischen den Zähnen aufspüren, die sonst erst entdeckt wird, wenn Zahnschmerzen entstehen oder schon eine umfangreiche Zerstörung der Milchzähne stattgefunden hat. Durch dieses Zusammenspiel von visueller Zahnkontrolle und Röntgendiagnostik können wir Ihnen einen genauen Überblick über die Zahngesundheit Ihrer Kinder geben. Eine rein visuelle Zahnkontrolle, reicht meist nicht aus! Die in unserer Praxis eingesetzten modernen digitalen Röntgengeräte haben eine sehr geringe Strahlenbelastung und eignen sich deshalb sehr gut für Kinder.

Sehen sie selbst: Visuell erkennbar sind lediglich 3 Kariesdefekte (rote Kreise). Durch die Röntgendiagnostik spüren wir noch weitere 6 versteckte Kariesdefekte auf und können diese schon therapieren, bevor Zahnschmerzen entstehen. Verschiedene Untersuchungen haben ergeben, dass selbst bei 5-jährigen Kindern, die visuell komplett kariesfrei erscheinen, in 40% der Fälle bei einer Röntgendiagnostik Karies entdeckt wird.

Unser Ziel ist es, durch eine umfangreiche Diagnostik, alle vorhandenen Kariesdefekte aufzuspüren und alle Zähne wieder in einen gesunden Zustand zu versetzen.

Bildquelle: Prof. Jan Kühnisch

 

Röntgenologische Kariesdiagnostik und Therapieplanung bei Milchzähnen

Der Milchzahn hat im Vergleich zum bleibenden Zahn einen deutlich dünneren und weniger widerstandsfähigen Schutzmantel aus Schmelz und Dentin und im inneren eine größere Pulpa (Nervgewebe). Die Schmelzdicke beträgt lediglich 1mm. Dadurch, dass Milchzähne deutlich weniger stark mineralisiert sind, gelingt es den Kariesbakterien besonders schnell, die Disatnz von 2-3mm zwischen Zahnschmelz und Nerv zu überwinden. Deshalb sollten bei Milchzähnen schon kleine kariöse Defekte therapiert werden, die bei bleibenden Zähnen noch in die Kategorie „beobachten“ fallen würden. Hat die Karies bereits den Schmelz durchbrochen, ist eine Füllungstherapie unausweichlich.

 

2. Spezielle Behandlungsmethoden für Milchzähne

So wie es Kinderärzte gibt, die sich auf Kinderkrankheiten spezialisiert haben, haben wir uns als Kinderzahnärzte auf die Behandlungsmethoden von Milchzähnen spezialisiert, die sich teilweise doch deutlich von denen der bleibenden Zähne unterschieden (z.B. der Zahnerhalt mittels spezieller Milchzahnkronen, Nervbehandlungen an Milchzähnen, Kinderprothesen etc.).

Wir behandeln vorwiegend Kinder zwischen ein und zwölf Jahren, aber auch ältere Kinder mit speziellen Zahnproblemen oder großer Angst vor dem Zahnarzt sind bei uns herzlich willkommen. Selbstverständlich ist auch die Ausstattung unserer Kinderzahnarztpraxis auf die kleinen Patienten mit ihren ganz speziellen Bedürfnissen ausgerichtet.

 

3. Professionelle, kindgerechte Verhaltensführung

Wir verfügen zudem über eine Ausbildung auf dem Gebiet der kindgerechten Verhaltensführung bzw. der Kinderhypnose. Auch das gesamte Team ist speziell ausgebildet, geschickt mit Kindern umzugehen und diese sanft zu führen. Während der Behandlung der Zähne wird Ihr Kind spielerisch angeleitet und ganz selbstverständlich an die verschiedenen Behandlungsmethoden und -geräte herangeführt. Zudem bieten wir wird die Möglichkeit einer Sedierung mit Lachgas oder, wenn nötig, die Behandlung in Vollnarkose in unserer Praxis an.

 

4. Kinder-Prophylaxe

Das Ziel unserer Praxis ist es, statt Schäden zu beheben, diese erst gar nicht entstehen zu lassen. Dafür haben wir ein professionelles und maßgeschneidertes Vorsorgeprogramm entwickelt. Es beinhaltet die „Putzschule", professionelle Zahnreinigungen, Fissurenversiegelungen, Ernährungsberatung sowie die Anwendungen von Fluoridlacken zur Schmelzhärtung. Wir möchten erst gar keine Karies an Milchzähnen enstehen lassen. Bedenken Sie auch, wenn eine Kariesstelle durch eine Füllung repariert wird, beheben wir nur die Folge der Karies und nicht die Ursache. Die Ursache sind Kariesbaktieren im Mund Ihres Kindes, die durch eine professionelle Zahnreinigung effektiv reduziert werden können. Da die Kinderprophylaxe uns so immens am Herzen liegt, gibt es zu diesem Thema eine eigene Homepage: www.kinderzaehne-vorsorge.de  Schauen Sie rein und informieren Sie sich!

 

Warum ein Milchzahn überhaupt behandelt werden muss, denn "der fällt doch eh irgendwann aus", erfahren Sie hier:

Mehr lesen!









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Kindertermin

Das Alter entscheidet -

Vormittag vs. Nachmittag

 

Nicht-Schulkinder bekommen bei uns Vormittagstermine. Begründet damit, dass Kinder nachmittags vielfach zu müde für die Untersuchungen und Behandlungen sind und dann nicht gut mitarbeiten. Aus diesem Grund finden Kindergarten, Schule und Klassenarbeiten ja auch immer vormittags statt, da zu diesen Zeiten die Kinder aufnahmefähiger sind. Zudem haben wir unsere Nachmittagstermine für die Schulkinder reserviert, damit diese dann nicht von der Schule fern bleiben müssen.

Wenn eine Behandlung ansteht:
Egal wie alt Ihr Kind ist, vereinbaren Sie möglichst einen Vormittagstermin! Morgens, wenn die Kinder ausgeschlafen sind, ist das Schmerzempfinden deutlich reduziert. Den Kindern fällt es morgens zudem auch leichter, längere Zeit stillzuhalten.

Lachgas- und Vollnarkosebehandlungen finden bei uns grundsätzlich vormittags statt.

Ideal ist, wenn Sie den Tag des Besuches frei von anderen belastenden Terminen für Ihr Kind halten.

 

Der erste Termin

Der erste Termin soll es Ihrem Kind ermöglichen, uns und unsere Praxis kennenzulernen und Vertrauen in diese neue Umgebung aufzubauen. Damit dieser erste Eindruck positiv ausfällt, haben wir uns bemüht, für unsere kleinen Patienten ein kindgerechtes Ambiente zu schaffen und es spielerisch an die zahnärztliche Behandlung heranzuführen. Mit vielen kleinen Aufmerksamkeiten möchten wir erreichen, dass sich Ihr Kind gerne an diesen ersten Kontakt mit uns erinnert und gerne wiederkommt.

Dabei sollte möglichst beim ersten Termin keine eigentliche Behandlung stattfinden. Wir nutzen den Termin, um Ihr Kind kennenzulernen und den Behandlungsbedarf einzuschätzen. Bei dieser gründlichen Untersuchung können wir dank unserer langjährigen Erfahrug im Bereich der Kinderzahnheilkunde auch abschätzen, wie es mit der Behandlungsbereitschaft Ihres Kindes aussieht. Bei der Planung der anstehenden Behandlung besprechen wir, ob bei einem ängstlichen Kind vielleicht eine Anwendung von Lachgas sinnvoll ist. Wenn abzusehen ist, dass das Kind die Behandlung komplett verweigert, kann diese auch in Vollnarkose in unserer Praxis durchgeführt werden.

Die Untersuchung zeigt auch, ob eventuell eine Fehlernährung des Kindes zu Zahnschäden geführt hat und eine Ernährungsberatung der Eltern erforderlich ist. Zum Erlernen der richtigen Technik beim Zähneputzen ist unsere Kinderprophylaxe sehr hilfreich.



Vorsorge - Prophylaxe

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Unerreichbar - Schützen!

Fissurenversiegelung

Fissuren-Versiegelung - Der beste Schutz vor Karies auf den Kauflächen…

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Zahnstärkung

Fluorid

Fluorid macht den Zahn­schmelz wider­stands­fähiger gegen Karies – das…

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spezieller Kindersensor

Röntgen Milchzahn

Röntgenbilder - besser als das menschliche Auge.

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Nur Übergangslösung

Schnullerentwöhnung

Der lutschoffene Biss!

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Schützen statt Bohren!

Vorsorge

Kinder-Prophylaxe - Zahnputztraining, Putzschule, professionelle Zahnr…

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Fissurenversiegelung

Fissuren-Versiegelung -

Der beste Schutz vor Karies auf den Kauflächen!

Fissurenversiegelung-an-einem-BackenzahnBackenzähne haben von Natur aus eine Schwachstelle: Das sind die dünnen Grübchen auf der Kaufläche - die sogenannten Fissuren. In diesen Fissuren setzen sich Zahnbelag und Bakterien fest. Die lassen sich oft trotz guter Zahnpflege nicht vollständig entfernen. Und die Folge ist häufig Karies.

Doch es gibt eine Lösung, mit der dieses Risiko minimieren können: Die sogenannte Fissuren-Versiegelung. Lesen Sie jetzt, warum das eine der sehr gute Schutzmaßnahme für die Zähne Ihrer Kinder ist!

 

Unerreichbare-Zahntäler-FissurenversiegelungBackenzähne haben auf Ihrer Oberfläche feine Grübchen, die sog. Fissuren. In diesen setzen sich trotz guter Pflege Zahnbeläge und damit auch Bakterien fest.

 

 

 

 

Zahnbürsteborsten-sind-zu-dick-FissurenversiegelungDie Fissuren sind dünner als die Borsten einer Zahnbürste. Deshalb werden Beläge und Bakterien in der Fissur beim Putzen nicht erreicht und entfernt. So kann früher oder später Karies entstehen. Zahnborsten-sind-zu-gross

 

 

 

versiegelte-Zahnflächen-schützen-vor-KariesFissurenversiegelung: Damit sich erst gar keine Beläge festsetzen können, werden die Zähne mit einem dünnfließenden Kunststoff dauerhaft versiegelt. Damit hat die Karies in den Fissuren keine Chance mehr!

 

 

 

 

 fehlende-Fissurenversiegelung-begünstigt-KariesSogenannte Fissurenkaries an einem Backenzahn (brauner Punkt in der Mitte des Zahnes). Wenn diese Karies nicht behandelt wird, wird sie allmählich größer und zerstört langfristig den Zahn.

 

 

versiegelte-Backenzähne-geschützt-gegen-KariesVersiegelung an einem Backenzahn: Der Versiegelungs-Kunststoff dichtet die Fissuren ab, so dass sich kein Zahnbelag und keine Bakterien festsetzen können. Mit einer Fissuren-Versiegelung werden die Kauflächen der Backenzähne Ihrer Kinder am besten vor Karies geschützt. Deshalb sollte man die Zähne versiegeln, sobald sie durchgetreten sind.

 

Obwohl alle Seitenzähne einschließlich der Weisheitszähne Fissuren haben, bezahlen die gesetzlichen Krankenkassen die Versiegelung nur an den beiden großen, bleibenden Backenzähnen (Zahn 6 und 7) (blaue Punkte in der Grafik links). Wir empfehlen Ihnen, alle Seitenzähne (sowohl Milchbackenzähne als auch alle bleibenden Backenzähne) versiegeln zu lassen, damit sie geschützt sind (rote Punkte in der Grafik). Es ist eine lohnende Investition in die Zahngesundheit Ihres Kindes. Fragen Sie uns einfach danach! 

PDF-Info-Ausdrucken-Fissurenversiegelung

 

 



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Fluorid

Fluorid macht den Zahn­schmelz wider­stands­fähiger

gegen Karies – das gilt auch schon für Milch­zähne!

 

Fluorid ist ein lebens­wich­tiges Spuren­ele­ment. Es ist ein natür­li­cher Bestand­teil des Körpers, des Spei­chels und der Nahrung und notwendig für die Mine­ra­li­sa­tion der Zähne.

Der größte Effekt bei der Fluo­rid­zu­fuhr geschieht an der Ober­fläche durch­ge­bro­chener Zähne in der Mund­höhle. Fluorid bildet mit dem Kalzium des Speichels eine effek­tive Schutz­schicht aus Kal­zium­fluo­rid auf den Zahn­ober­flächen. Diese Schicht müsste die Säure, die aus der Ver­stoff­wechse­lung der Kariesbakterien von Zucker und Kohlen­hydraten entsteht, erst einmal zer­stören, bevor sie den darun­ter liegen­den Zahn­schmelz auf­lösen könnte. Dazu ver­schieben die Fluo­ride das Ge­sche­hen im Mund wieder in Rich­tung Re­mine­rali­sation, das heißt: Sie helfen bei der Wieder­ein­lage­rung von verloren­ge­gan­genen Mine­ra­lien des Zahn­schmelzes.

 

Aktuelle Empfehlung zur Zahnpastafluoridierung

Mehr lesen: Fluorid - Kein Fluor

 

Mehr lesen: Fluoridempfehlung aktuell!

 

 


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Röntgen Milchzahn

Röntgenbilder -

besser als das menschliche Auge.

 

Röntgendiagnostik bei Milchzähnen

Eine umfangreiche und genaue Diagnostik steht bei uns an erster Stelle. Neben der visuellen Zahnkontrolle führen wir auch eine röntgenologische Diagnostik mit einem speziellen digitalen Kinderröntgensensor durch. Denn bis zu 70% aller Kariesschäden an Milchzähnen werden erst durch Röntgenaufnahmen im Frühstadium entdeckt. So können wir frühzeitig Karies zwischen den Zähnen aufspüren, die sonst erst entdeckt wird, wenn Zahnschmerzen entstehen oder schon eine umfangreiche Zerstörung der Milchzähne stattgefunden hat. Durch dieses Zusammenspiel von visueller Zahnkontrolle und Röntgendiagnostik können wir Ihnen einen genauen Überblick über die Zahngesundheit Ihrer Kinder geben. Eine rein visuelle Zahnkontrolle, reicht meist nicht aus! Die in unserer Praxis eingesetzten modernen digitalen Röntgengeräte haben eine sehr geringe Strahlenbelastung und eignen sich deshalb sehr gut für Kinder.

Sehen sie selbst: Visuell erkennbar sind lediglich 3 Kariesdefekte (rote Kreise). Durch die Röntgendiagnostik spüren wir noch weitere 6 versteckte Kariesdefekte auf und können diese schon therapieren, bevor Zahnschmerzen entstehen. Verschiedene Untersuchungen haben ergeben, dass selbst bei 5-jährigen Kindern, die visuell komplett kariesfrei erscheinen, in 40% der Fälle bei einer Röntgendiagnostik Karies entdeckt wird. Bei Kindern, die bereits sichtbare Karies aufweisen, ist die Quote, mittels Röntgendiagnostik noch weiter kariöse Läsion zu erkennen, sogar noch höher.

Unser Ziel ist es, durch eine umfangreiche Diagnostik, alle vorhandenen Kariesdefekte aufzuspüren und alle Zähne wieder in einen gesunden Zustand zu versetzen.

Bildquelle: Prof. Jan Kühnisch

Der Milchzahn hat im Vergleich zum bleibenden Zahn einen deutlich dünneren und weniger widerstandsfähigen Schutzmantel aus Schmelz und Dentin und im inneren eine größere Pulpa (Nervgewebe). Die Schmelzdicke beträgt lediglich 1mm. Dadurch, dass Milchzähne deutlich weniger stark mineralisiert sind, gelingt es den Kariesbakterien besonders schnell, die Disatnz von 2-3mm zwischen Zahnschmelz und Nerv zu überwinden. Deshalb sollten bei Milchzähnen schon kleine kariöse Defekte therapiert werden, die bei bleibenden Zähnen noch in die Kategorie „beobachten“ fallen würden. Hat die Karies bereits den Schmelz durchbrochen, ist eine Füllungstherapie unausweichlich.

 

 Erfahren Sie noch mehr zum Thema Röntgen und Röntgenstrahlung

 

Wie kann ich das Risiko einer Karies zwischen den Zähnen minimieren? Lesen Sie dazu "Professionelle Zahnreinigung"

 

Warum ein Milchzahn überhaupt behandelt werden muss, denn "der fällt doch eh irgendwann aus", erfahren Sie hier:

 

Mehr lesen!






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Schnullerentwöhnung

Der lutschoffene Biss!

Saugen ist ein für Babys angeborener Reflex,

 

der ihnen das Überleben sichert. Nuckeln wirkt daher beruhigend auf Ihr Baby und beschäftigt es zugleich. Babies dürfen saugen!

Kinder sollten nicht länger als bis zum 2. Lebensjahr am Schnuller oder am Daumen nuckeln. Ein günstiger Zeitpunkt Ihrem Kind das Nuckeln abzugewöhnen, ist mit etwa 9 Monaten, denn dann wechselt Ihr Kind von der „Saugphase" in die "Kauphase". Ihr Kind findet es toll z. B. an einem Stück Brot herumzubeißen und zu kauen. In dieser Umstellungsphase ist ein verschwundener Schnuller schnell vergessen, da viele neue, aufregende Eindrücke auf Ihr Kind warten. In der Regel brauchen Kinder 3-4 Tage, um den Verlust ihres Schnullers zu überwinden. 

 

Wird das Nuckeln bei Ihrem Kind zu einer Dauergewohnheit, stört dies die normale Entwicklung der Kiefer. Egal ob Daumen, Finger, Dauernuckelflaschen oder Schnuller; im Mund sind dies alles Fremdkörper, die auf Dauer zu Kieferverformungen und Zahnfehlstellungen führen. Eine Folge ist der sog. „Lutschoffene Biss". Der Schnuller drückt die oberen Frontzähne während ihres Wachtums nach vorne (die Zähne weichen dem "Hindernis" (= Schnuller/Daumen) aus, sodass die Frontzähne von Ober- und Unterkiefer nun beim Zusammenbeißen keinen Kontakt mehr haben und es bleibt ein klaffender Spalt zwischen den oberen und unteren Frontzähnen sichtbar, während die Seitenzähne weiterhin in Kontakt wachsen. Durch das Saugen entsteht im Mund ein Unterdruck, der häufig zu einem zu schmalen Oberkiefer und damit zu einer fehlerhaften Verzahnung im Seitenzahnbereich (Kreuzbiss) führt.

 

Der lutschoffene Biss sieht nicht nur unschön aus, er hat auch weitere gesundheitliche und funktionelle Fehlentwicklungen zur Folge:

  • Ihr Kind kann nicht mehr richtig abbeißen, da die Frontzähne nicht mehr aufeinander passen.
  • Bei einem Sturz unterliegen die nach vorne gedrückten oberen Frontzähne einer erhöhten Gefahr eines Frontzahntraumas.
  • Der Schnuller drückt die Zunge dauerhaft nach unten. Durch diese falsche Zungenlage schluckt Ihr Kind falsch, auch wenn der Schnuller nicht im Mund ist. Beim Schlucken drückt die Zunge die Frontzähne immer weiter auseinander und der offene Biss verstärkt sich.
  • Ihr Kind beginnt zu lispeln, da sich die Zunge vorne in den Spalt schiebt.
  • Durch die falsche Zungenlage atmet Ihr Kind durch den Mund anstatt durch die Nase. Dadurch geht ihm die wichtige Filterfunktion der Nase verloren, die die Luft befeuchtet, anwärmt und von Erregern reinigt. Das führt dazu, dass Ihr Kind häufiger erkältet ist.

Je länger Kinder nuckeln, desto ausgeprägter werden die Fehlstellungen der Zähne und die falsche Lage der Kiefer zueinander. Frühzeitiges Abgewöhnen kann zur „Selbstausheilung" bereits entstandener Veränderung beitragen. Je länger Sie jedoch zögern, Ihrem Kind seine schädlichen Lutschgewohnheiten abzugewöhnen, desto unwahrscheinlicher wird es, dass sich die Fehlentwicklungen von selbst zurück bilden. Ein lutschoffener Biss kann sich auch auf die bleibenden Zähne übertragen.

Spätere umfangreiche und kostspielige kieferorthopädische Behandlungen müssen dann die Zahnfehlstellungen und die verformten Kiefern korrigieren. Dies belastet Sie genauso wie Ihr Kind.

Die Lösung des Problems sind sogenannte Mundvorhofplatten. Sie erfüllen ihren Zweck als Lutschersatz und helfen so, dass Ihr Kind sich das schädliche Lutschen am Daumen oder Schnuller schneller abgewöhnt. Sie sind darüber hinaus ein kieferorthopädisches Gerät und in der Lage, bereits entstandene Fehlstellungen wieder in den Normalzustand zurück zu führen. Eine Mundvorhofplatte liegt lose und passiv im vorderen Mundraum zwischen Lippen und Zähnen. Dadurch wird verhindert, dass sich Zunge und Lippen erneut zwischen die offenen Zahnreihen legen können. Auch Daumen und Schnuller lassen sich nun nicht mehr in den Mund schieben. Die Nasenatmung wird wieder aktiviert. Durch die angespannten Lippen wird die Kraft auf die Zähne übertragen. So werden bereits entstandene Fehlstellungen der Zähne und der Zunge korrigiert. Die Lippen schließen wieder richtig und Ihr Kind kann wieder normal abbeißen. Geeignet sind die Mundvorhofplatten bereits für Kinder ab zwei Jahren.

Schöne Schnullerentwöhnungsrituale:

  • Manche Tierparks oder Kindergärten haben einen Schnullerbaum an den man seinen Schnuller hängen kann, weil man schon groß ist und ihn nicht mehr braucht.
  • Der Papa oder die Mama oder die Großeltern können den Schnuller zum Jahreswechsel auch mit einer Silvesterrakete in den Himmel schießen.
  • Oder Ihr hängt den Schnuller mit einem Brief an einen Heliumluftballon, bittet in dem Brief den Finder des Briefes um die Schnullerentsorgung und lasst den Luftballon in den Himmel fliegen.
  • Oder Ihr tut den Schnuller zusammen mit einem Brief in dem Ihr den Finder des Schnullers um Entsorgung bittet in eine Flasche und lasst ihn als Flaschenpost wegschwimmen.
  • Die Schnullerfee kann angerufen werden und holt dann den Schnuller ab, damit es für die kleinen Babys wieder genug Schnuller gibt. Bei Kindern, die den Schnuller hergeben möchten oder auch nicht, kommt die Schnullerfee mit ihrer Schnullerfeeschere und holt sich eine Woche lang immer ein kleines Stück vom Schnuller mit. Meist belohnt die Schnullerfee das hergeben des geliebten Schnuller mit einem Geschenk.
  • Manchmal helfen auch der Osterhase oder der Weihnachtsmann oder das Christkind den Schuller abzuholen und belohnen das Kind mit einem "Extra-Geschenk".
  • Natürlich kann man bei allen Abgaberitualen seinen Schnuller verschönern, indem man ihn anmalt. Dabei nehmen die kleinen Kinderhände nochmal auf eine kreative Art Abschied vom geliebten Schnuller.
  • Zungenspiele als Alternative zum Schnuller: neue Mund- und Lippenerlebnisse den noch nuckelnden Kindergartenkindern ermöglichen. Lippen anfassen, Lippensummen, Sirenenlippen, Propellerlippen (damit Melodien sprudeln lassen), Pfeifen, Schmatzen, Küssen. Pustespiele, Luftballons aufpusten lassen, Watte-Tor-Pustespiel, 1 Nudel auf der Oberlippe balancieren lassen.
  • Alle Schnullerentwöhnungsrituale lassen sich mit einem Schnullerentwöhnungsreim (Sprechgesang) begleiten: "Ich werf' den Schnulli in den Gulli und die Windel auf den Müll, weil ich gross bin und alleine in den Kindergarten will."

(Ideen des Autors Mausini)

 

Fehler bei der Schnuller-Entwöhnung

Viele Eltern reduzieren den Schnullergebrauch auf die Einschlafphase. Dies ist ein psychologischer Fehler. Durch die Wegnahme des Schnullers ist Ihr Kind zuerst einmal traurig und motzig, denn es möchte den Schnuller zurück haben. Sie müssen jetzt durchhalten, auch wenn es etwas "Geschrei" gibt. Geben Sie Ihrem Kind jetzt den Schnuller wieder, kehrt sich die Trauer in Freude um. Am nächsten Tag nehmen Sie den Schnuller tagsüber wieder weg, erneute Trauer entsteht. Abends kommt wieder Freude auf, weil der Schnuller wieder beim Einschlafen hilft. Durch diese ständigen extremen Schwankungen von Trauer und Freude, verwirren Sie Ihr Kind mehr, als Sie ihm helfen. Also: Schnuller weg - ist weg und bleibt weg, und in 3 Tagen ist er vergessen.

 


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Vorsorge

Kinder-Prophylaxe -

Zahnputztraining, Putzschule, professionelle Zahnreinigung, Fissurenversiegelung

 

Kinderzähne gesund zu erhalten, ist unser Hauptanliegen

Zahnarzt Aachen

Vorsorgen statt Bohren - für ein „Gesundes Lachen", ein Leben lang!

Das Ziel unserer Praxis ist es, statt Schäden zu beheben, diese erst gar nicht entstehen zu lassen. Dafür haben wir ein professionelles und maßgeschneidertes Vorsorgeprogramm entwickelt. Es beinhaltet die „Putzschule", professionelle Zahnreinigungen, Fissurenversiegelungen, Ernährungsberatung sowie die Anwendungen von Fluoriden-Lacken zur Schmelzhärtung. Hier erhalten Sie einen schnellen Überblick. Für alle Eltern, die mehr wissen möchten, als auf dieser Seite, haben wir zum Thema "Kinderprophylaxe" eine gesonderte, ausführliche Homepage erstellt. Klicken Sie auf das Foto rechts.

Warum sind Milchzähne eigentlich wichtig?

 

Das „Putztraining" (Putzschule) – Alles will gelernt sein!

Erst wenn die frisch geputzten Zähne angefärbt werden, lassen sich verbliebene Zahnbeläge deutlich erkennen. Außerdem messen wir den Entzündungsgrad des Zahnfleisches und machen uns so ein genaues Bild über die Mundhygiene Ihres Kindes. Jetzt zeigen wir Ihrem Kind die richtige Zahnputztechnik und motivieren es, seine Zähne regelmäßig und gründlich zu reinigen. Genauso wichtig ist es, Ihrem Kind die Ursachen, die Entstehung sowie die Folgen von Karies zu verdeutlichen. Zum Abschluß wird der Zahnschmelz durch einen Fluoridlack gehärtet. Unsere geschulten Prophylaxeassistentinnen zeigen Ihrem Kind individuell, kompetent und liebevoll wie es selbstständig und effektiv die Zähne reinigen kann. Diese Leistung wird ab einem Alter von 6 Jahren von den gesetzlichen Krankenkassen einmal pro Kalenderhalbjahr übernommen.Wie putze ich meine Zähne richtig!

 

 

Die professionelle Zahnreinigung

Selbst bei guter häuslicher Zahnpflege kann es passieren, dass Karies entsteht. Denn die Zahnbürste erreicht nur maximal 75 Prozent aller Zahnoberflächen. Um Karies jedoch ganz zu vermeiden, gibt es die professionelle Zahnreinigung - natürlich auch für Kinder! Sie beginnt dort, wo die häusliche Zahnpflege endet. Die Zähne Ihres Kindes werden dabei schonend und gründlich gereinigt und anschließend fluoridiert. Dies hat den Vorteil, dass eine regelmäßige professionelle Zahnreinigung die Mundflora in ein ausgewogenes Gleichgewicht bringt und die bleibenden Zähne später in eine gesundes Mundhöhle wachsen. Da die bleibenden Zähne in der Mundhöhle erst noch vier Jahre lang ausreifen und in dieser Zeit besonders sensibel sind, sichert eine gesundes Mundflora eine gesundes und ungestörte Schmelzausreifung der bleibenden Zähne. Aus medizinischer Sicht gibt es kein effizienteres Mittel als die professionelle Zahnreinigung, um Ihr Kind, wie auch Sie selber, vor den schädlichen Karieserregern zu schützen und seine Zähne ein Leben lang gesund zu erhalten.

Bei Kindern mit einem „normalen" Kariesrisiko ist eine halbjährliche professionelle Zahnreinigung sinnvoll. Kinder mit einem hohen Kariesrisiko und Trägern von festen Zahnspangen sollten vierteljährlich zur professionellen Zahnreinigung in unsere Praxis kommen.

Diese professionelle Zahnreinigung wird im Gegensatz zum Putztraining nicht von den gesetzlichen Krankenkasse übernommen.

 

Fissurenversiegelung – kein Durchkommen für Bakterien

Fissurenversiegelung

Die Kauflächen unserer Backenzähne sind tief zerfurcht mit Rillen, den sogenannten Fissuren. Diese befinden sich an den bleibenden Zähnen, abeFissurenversiegelungr auch im kindlichen Milchgebiss. Sie sorgen für ein erhöhtes Kariesrisiko, da sie erheblich schwerer zu reinigen sind als glatte Oberflächen. Speisereste bleiben dort besonders gut haften und verursachen somit ein vermehrtes Bakterienwachstum. Kein Wunder also, dass diese ihr Zerstörungswerk gerne an gerade diesen Stellen beginnen. Abhilfe bietet hier eine Versiegelung der Kauflächen mit einem speziellen, dünnflüssigen Versiegelungskunststoff. Dieser verschließt die Rillen in der Zahnoberfläche, beugt damit der Entstehung von Karies effektiv vor und schützt somit den Zahnschmelz Ihres Kindes.

Die Fissurenversiegelung stellt heute eine wissenschaftlich anerkannte und bewährte Methode dar, die bei kariesgefährdeten Zähnen im Kauflächenbereich angewandt werden sollte. Sie ist eine kariesprophylaktische Maßnahme, die andere präventive Maßnahmen wie z. B. angemessene Mundhygiene, Fluoridierung, ausgewogene "zahnschonende" Ernährung und professionelle Zahnreinigungen nicht ersetzt, sondern wertvoll ergänzt. Lesen Sie hier eine Stellungnahme verschiedener OrganisationenFissurenversiegelung-Aufklärung

 

 

Fluoridprophylaxe

Neben der Beschränkung der Zuckeraufnahme und der gründlichen Entfernung der Zahnbeläge bietet das regelmäßige Auftragen von Fluorid auf die Zähne eine Möglichkeit, die Entstehung von Karies zu verhindern. Denn Fluorid macht die Zähne widerstandsfähiger gegen die Säureangriffe der Bakterien. Wir beraten sie gern, welche Form der Fluoridzufuhr für Ihr Kind am sinnvollsten ist.

 



Therapie "Milchzahn" & "Milchzahngebiss"

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am Milchzahn

Füllungen

Kunststofffüllungen - Karies am Milchzahn muss gefüllt werden.

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Weiss oder Silber

Milchzahnkronen

Milchzahn-Kronen - schützen vor Sprachstörungen und sind Platzhalter.

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aufgebohrt und jetzt?

Nervbehandlung

Wurzelkanalbehandlung - Bevor eine Fistel am Milchzahn entsteht!

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Wenn es eng wird

Platzhalter/Prothese

Kinderprothese als Platzhalter - Platzmangel entsteht, wenn ein Milchz…

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Zeitspiel

Silber-Diamin-Fluorid

Kariesinaktivierung - Silber-Diamin-Flourid ist eine Übergangslösung  …

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Füllungen

Kunststofffüllungen -

Karies am Milchzahn muss gefüllt werden.

Trotz regelmäßiger Zahnpflege kann es zur Entstehung von Karies kommen. In diesem Fall muss die Karies entfernt und das verlorene Zahnmaterial durch eine Zahnfüllung ersetzt werden. Dies gilt auch für Milchzähne. Kleinere und mittelgroße Kariesdefekte sollten dabei am besten mit Kunststofffüllungen versorgt werden. Diese werden in den Zahn regelrecht hinein geklebt, was einen besonders guten Halt ermöglicht. Einmal glatt poliert erstrahlt die Füllung in schönem Weiß und überdauert meist mühelos ein Milchzahnleben. Bis zum vollendeten 14. Lebensjahr sind Kunststofffüllungen zuzahlungsfrei.



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Milchzahnkronen

Milchzahn-Kronen -

schützen vor Sprachstörungen und sind Platzhalter.

 

Der frühzeitige Verlust von Milchzähnen kann einen erheblichen Platzmangel im bleibenden Gebiss zur Folge haben. Deshalb ist die Erhaltung von erkrankten Milchzähnen ein wichtiges Ziel in der Kinderzahnheilkunde. Milchzahnkronen sind speziell vorgefertigte Kronen für das Milchgebiss. Sie ermöglichen die Restaurierung von Milchzähnen, die aufgrund zu großer kariöser Schäden nicht mehr mit normalen Füllungen versorgt werden können. Auf diese Weise bleiben auch stark beschädigte Milchzähne in kaufunktioneller Hinsicht und in ihrer Funktion als Platzhalter über Jahre hinweg erhalten.

Milchzahnkronen unterscheiden sich von jenen Kronen, die bei Erwachsenen ihre Verwendung finden. Während herkömmliche Kronen eine Abdruckabnahme, hohe Laborkosten und lange Termine erfordern, sind die Milchzahnkronen innerhalb einer Sitzung fertig. Die Kinderkronen bestehen aus Vollkeramik oder medizinischem Edelstahl. Sie sind weiß oder silberfarben.

Frontzahnkronen - Perfektion in Vollkeramik

Die Hauptursache für Karies im Kleinkindalter ist das regelmäßige Nuckeln bzw. Saugen am Fläschchen (Flaschenkaries). Sind die Frontzähne hierdurch kariös, bietet sich als Therapie meistens nur noch die Extraktion (Entfernen) oder die Versorgung mit Frontzahnkronen. Unsere Frontzahnkonen bestehen aus Vollkeramik (Zirkon) und zeichnen sich durch eine hervorragende Widerstandsfähigkeit und Ästhetik aus.

Fehlende Frontzähne führen häufig zu Sprachstörungen Ihres Kindes (Lispeln). Frontzahnkronen helfen somit schon früh, Sprachfehler zu vermeiden und haben zudem noch einen hohen ästhetischen Anspruch. Von echten Zähnen sind sie kaum zu unterscheiden. Damit kann Ihr Kind wieder strahlend weiß lächeln.

Diese Oberkiefer-Front-Milchzähne waren bei einem 3-jährigen Kind durch Flaschenkaries schwer geschädigt. Wir konnten die Zähne mittels endodontischer Milchzahntherapie (Nervbehandlung) soweit erhalten, dass wir die Zahnstümpfe mit weissen Vollkeramikkronen versorgten und dem Kind somit ein tolles neues Lachen ermöglichen. Obwohl im Röntgenbild die Anlagen der bleibenden Milchzähne schon zu erkennen sind, werden die Milchzähne noch mind. 3-4 Jahre im Mund verweilen. Wären die Milchzähne nicht mehr zu erhalten gewesen, hätte das Kind eine Kinderprothese oder einen sog. "Flipper" tragen müssen, um eine korrekte Sprach-Artikulation zu erlernen und ein Lispeln zu vermeiden.

 

Vollkeramik im Seitenzahnbereich

Milchzahnkronen im Seitenzahnbereich erhalten die Kau- und Platzhalterfunktion so lange, bis an dieser Stelle der bleibende Zahn durchbricht.

Auch im Seitenzahnbereich bestechen unsere Vollkeramikkronen durch ihre außergewöhnliche Ästhetik!

 

 

 

Edelstahlkronen im Seitenzahnbereich

Unsere „Ritter-" oder „Prinzessinnenkronen" aus medizinischem Edelstahl. Qualitativ stehen diese silberfarbenen Kronen den Vollkeramikkronen in nichts nach, sind jedoch silberfarben.

 

 

 

 

Der direkte Vergleich:

Vollkeramik- vs. Edelstalkrone im Seitenzahnbereich

 

Warum müssen Milchzähne überhaupt behandelt werden?

 

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Nervbehandlung

Wurzelkanalbehandlung -

Bevor eine Fistel am Milchzahn entsteht!

 

Milchzähne verfügen über Nerven und können große Schmerzen verursachen - genau wie bei den Zähnen eines Erwachsenen, wenn sie sich durch Kariesbakterien entzünden. Selbst wenn das Loch von außen eher unscheinbar wirken mag, kann es dennoch zum Entzünden und zum Absterben des Zahnnervens führen. Besonders gefährlich ist hier die sogenannte Zwischenzahnkaries, da sie ohne Röntgenaufnahmen erst sehr spät zu erkennen ist. Gelingt es der Karies, bis in die Tiefen der Zahnkrone vorzustoßen, so ist dann auch der Zahnnerv betroffen und es bedarf einer Nervbehandlung. In den meisten Fällen muss der erkrankte Teil des Nervs entfernt werden. Unzureichende oder falsche Behandlung (z. B. Belassen oder Aufbohren des Zahnes mit anschließendem "Offenlassen") kann zu längerfristigen gesundheitlichen Schäden, auch der Bleibenden Zähne, führen.

Ein fistelnder Milchzahn muss entfernt werden, da die Entzündung an der Wurzelspitze den Keim des bleibenden Zahnes ebenfalls erkranken lässt. Deshalb kann ein fistelnder Milchzahn auch durch eine Nervbehandlung nicht erhalten bleiben. Die notwendige Entfernung ist ein gravierender Unterschied zu einer Fistel an einem bleibenden Zahn.

An diesem Modell können Sie erkennen, dass sich die Entzündung unterhalb des Milchzahnes genau oberhalb des "sich entwickelnden" bleibenden Zahnes befindet. Die Entwicklung eines Zahnes ist eine sehr grazile Entwicklung, die durch eine Fistel extrem beeinträchtigt werden kann. Auch das "Offenlassen" eines aufgebohrten Milchzahnes verhindert nicht, dass die Entzündung in den Entwicklungsprozess des bleibenden Zahnes eingreift und diesen für immer schädigt (Missbildung). Oft kann man an diesen sog. "Turner-Zähnen" bräunliche Verfärbungen entdecken, die durch die gestörte Entwicklung des Zahnschmelzes entstehen.

 
Wie entstehen überhaupt Zahnschmerzen?



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Platzhalter/Prothese

Kinderprothese als Platzhalter -

Platzmangel entsteht, wenn ein Milchzahn zu früh verloren gegangen ist.

 

Wieso ist ein Platzmangel kritisch bzw. wieso ist ein Platzhalter überhaupt notwendig?

Manch einer mag denken, Milchzähne seien nicht so wichtig, da sie ohnehin irgendwann ausfallen. Das Gegenteil ist der Fall. Gerade Milchbackenzähne erfüllen eine wichtige Platzhalterfunktion, indem sie den Raum ausfüllen, in den später die bleibenden Zähne nachrücken. Der vorzeitige Verlust nur eines einzigen Milchbackenzahnes kann bereits die Funktion und Entwicklung des gesamten Kauapparates und der bleibenden Zähne stören.

 

Aus diesem Grund fertigen wir bei einem vorzeitigen Milchzahnverlust einen Platzhalter an. Dieser kann von Ihrem Kind selber herausgenommen werden und muss nur nachts getragen werden. Dadurch können aufwendige und vor allem teure kieferorthopädische Behandlungen vermieden werden.

 

 

Festsitzende ästhetische Lückenversorgung

Wenn Frontzähne verloren gegangen sind – sei es durch Flaschenkaries oder einen Unfall – ist das auch für Kinder ein ästhetisches Problem. Dann besteht die die Möglichkeit einer festsitzenden ästhetischen Lückenversorgung. Damit kann Ihr Kind wieder ganz natürlich und ungehemmt lächeln. Dieser Platzhalter besteht aus künstlichen Zähnen auf einer Kunststoffbasis, die durch einen Drahtbügel und zwei Bändern an den hinteren Backenzähnen befestigt wird.

 

Herausnehmbare Kinderprothese

 

 

Weshalb muss ein fistelnder Milchzahn entfernt werden,

während ein bleibender Zahn mit einer Fistel erhalten bleiben kann?

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Silber-Diamin-Fluorid

Kariesinaktivierung -

Silber-Diamin-Flourid ist eine Übergangslösung

 

bis zur Behandlungsfähigkeit des Kindes oder wenn eine Sedierungstherapie medizinisch nicht zu verantworten ist.

Eine non-invasive Kariestherapie ist die Inaktivierung einer bestehenden Karies. Dies kann man durch das Auftragen einer Silberdiaminfluoridlösung (SDF) auf die betroffenen Zähne erreichen. Inaktive Karies ist schwarz-glänzend und hart und schreitet somit nicht weiter voran.

Vorher 1a: vor Anwendung mit SDF (aktive Karies)

 

 

 

 

Nachher 1b: nach Anwendung von SDF (inaktive Karies)

 

 

 

Bildquelle: Santamaria

Durch diese Kariesinaktivierung kann man Zeit gewinnen, bis das Kind älter ist und eine Behandlung möglich wird, da das Kind nun besser mitmacht. Diese Methode der Kariesinaktivierung kann nur angewendet werden, wenn die Zähne noch keinerlei Entzündung aufweisen und die Löcher nicht schon zu tief sind.

Viele klinische Studien belegen die Wirkung der Silberfluoridanwendung zur Kariesinaktivierung. Silberdiaminfluorid wird allerdings in Europa, im Unterschied zu USA, Asien und Australien, bis jetzt hauptsächlich als Desensibilisierungsmittel bei überempfindlichen Zähnen angewandt. Für die Kariestherapie ist die Nutzung von Silberprodukten hierzulande ein „Off-Label-Use“, aber trotzdem sicher und effektiv.

Die Behandlung bedarf nur eines Mindestmaßes an Kooperation und ist komplett schmerzfrei. Die Silberfluoridlösung wird mehrmals auf die zu behandelnden Stellen aufgepinselt, ohne die Karies vorher vollständig zu entfernen. Kurze Zeit später beginnen die Zähne an den behandelten Stellen schwarz zu werden. Die Kariesbakterien werden in ihrem Wachstum gehemmt, freiliegende kleine Kanälchen im Zahn (Dentintubuli) werden verschlossen. Der schöne Nebeneffekt dabei ist, dass die Zähne dadurch auch unempfindlicher werden und besser geputzt werden können.

Ein zweites Auftragen sollte nach wenigen Wochen erneut erfolgen.

Bei Patienten mit einer Silberallergie kann diese Methode nicht angewendet werden.

Wenn die Kooperation des Kindes irgendwann besser ist, können diese behandelten Zähnen dann auch Füllungen oder Kronen versorgt werden.

Dies ist eine reine Privatleistung und kostet pro Kariesstelle und Anwendung 25 Euro.

 

 




Sedierung bei Kindern

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Der Mutmacher

Lachgas

Lachgas bei Kindern - ab 6 Jahren!

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Zauberstab

Schmerzarme Betäubung

Zähne betäuben - schmerzarm - Ideal für Kinder - computerunterstützt.

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Erzähl mir was!

Verhaltensführung

Kindgerechte Verhaltensführung - durch die Behandlung führen.

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Mit Narkoseteam

Vollnarkose

Gesunde Zähne im Schlaf - wenn eine Behandlung unausweichlich ist   Be…

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Lachgas

Lachgas bei Kindern -

ab 6 Jahren!

 

Die moderne Behandlung mit Lachgas erlaubt es Ihrem Kind, seine zahnärztliche Behandlung entspannt und angstfrei zu erleben.

Vorraussetzung ist, dass

  1. Ihr Kind bei geöffnetem Mund durch die Nase atmen kann und nicht durch den Mund. Diese Fähigkeit haben Kinder frühestens ab dem 6. Lebensjahr, daher führen wir Lachgasbehandlungen bei U6-Kinder nicht durch.
  2. Ihr Kind am Behandlungstag nicht erkältet ist. Die Nase muss frei sein!
  3. Ihr Kind sich behandeln lassen möchte (Nicht, dass Sie es möchten). Verweigert ein Kind bereits sich auf den Behandlungsstuhl zu setzen oder die Nasenmaske aufzusetzen, ist eine Behandlung auch mit Lachgas nicht möglich.

Ihr Kind atmet durch eine kleine Nasenmaske ein Gemisch aus Sauerstoff und Lachgas ein. Lachgas hat eine beruhigende, Angst hemmende Wirkung, vermindert Schmerzen und unterdrückt Würgereize. Ihr Kind fühlt sich leicht euphorisch, verliert sein Zeitgefühl und hat eine erhöhte Bereitschaft zum positiven Denken. Dadurch werden während der Behandlung notwendig werdende Maßnahmen, wie z. B. das Setzen einer Betäubungsspritze, viel besser akzeptiert. (Trotz Lachgas muss "normal" betäubt werden!). Der Normalzustand tritt unmittelbar nachdem das Gasgemisch abgesetzt wird, wieder ein. Ihr Kind bleibt während der ganzen Behandlung völlig wach und ansprechbar. Behandlungssitzungen unter der Anwendung von Lachgas dauern in der Regel ca. 30 Minuten. Dies bedeutet, dass bei größeren Sanierungen mehrere Sitzungen nötig sind. Diese Behandlung, auch Lachgasanalgesie genannt, ist eine schonende und sichere Methode, Ihren Kind seine zahnärztliche Behandlung zu erleichtern. Wir beraten Sie gerne, ob für Ihr Kind eine Behandlung mit Hilfe von Lachgas sinnvoll ist.

Eine Behandlung mit Lachgas ist eine Privatleistung. Lachgas ist KEINE Leistung der gesetzlichen Krankenkassen und muss direkt am Anschluß an die Behandlung in bar oder per EC-Karte beglichen werden. Sollte Ihre gesetzliche Krankenkasse Ihnen ermöglichen, eine Lachgassedierung zu übernehmen, so lassen Sie sich dies schriftlich bescheinigen, denn auch dann müssen Sie die Behandlung bei uns sofort selber bezahlen. Wir haben keine Möglichkeit, diese Leistung mit Ihrer Krankenkassen abzurechnen. Unsere Rechnung können Sie dann an Ihre Krankenkasse weiterleiten.

Lachgassedierung bei Kindern ist sehr erfolgreich! Mehr als 80% der Kinder, die erstmals eine Zahnbehandlung unter Lachgassedierung erlebt haben, möchten auch beim nächsten Zahnarztbesuch nicht darauf verzichten.

 

Erwachsene: Wir führen KEINE Lachgasbehandlung bei Erwachsenen durch.





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Schmerzarme Betäubung

Zähne betäuben - schmerzarm -

Ideal für Kinder - computerunterstützt.

 

Ihr Wohlbefinden liegt uns sehr am Herzen! Deshalb haben wir eine sanfte Alternative, zur herkömmlichen Betäubungsspritze.

Um die Behandlung angenehm und schmerzarm zu gestalten, ist eine lokale Anästhesie notwendig. Viele Menschen haben mehr Angst vor der Betäubungsspritze als vor der Behandlung selbst. Sie möchten daher oft eine Behandlung ohne Betäubung. Dies kann sehr schmerzhaft sein und zum Scheitern der zahnärztlichen Behandlung führen.

Unsere Praxis bietet daher die computergesteuerte Anästhesie an, die eine schmerzarme und sanfte Betäubung ermöglicht.

 

 Ihre Vorteile:

  • schmerzarm
  • sanft: gewebeschonende Anwendung mit weniger Anästhetikum
  • Gefühllosigkeit dort wo sie benötigt wird: betäubt den Zahn und nicht Lippe, Zunge oder Gesicht
  • schnelle Wirkung ohne Wartezeit
  • absolut sicher

 

Wie funktioniert der Zauberstab?

Der Betäubungskanal: Der Computer ermöglicht eine spezielle Technik, mit der das Anästhetikum der Nadelspitze voraus fließt. Die Nadelspitze dringt also immer in bereits betäubtes Gewebe vor und verursacht somit keine Schmerzen während des Eingriffs. Die Druckkontrolle: Der Computer steuert den Druck mit dem das Anästhetikum in das Gewebe eingebracht wird. Der Abgabedruck, als Hauptursache für den Schmerz einer Spritze, wird so verringert, sodass die Abgabe des Anästhetikums nicht oder nur geringfügig wahrgenommen wird. Der Schmerz, der durch die Injektion des Anästhetikums in das Gewebe mit hohem Druck verursacht wird, entsteht somit erst gar nicht. Das Gewebe nimmt direkt das Anästhetikum auf und die Betäubung setzt sofort ein. Auch erinnert nichts mehr an die typische Spritze, sieht das Gerät doch eher wie ein Kugelschreiber oder das Werkzeug eines Magiers aus, weshalb wir es auch als Zauberstab bezeichnen. Er macht somit die klassischen Betäubungsspritzen überflüssig. Wir sind immer auf der Suche nach innovativen Betäubungsverfahren, die die Behandlung für unsere Patienten noch angenehmer machen und vor allem besonders schmerzarm sind. Neben unserem Zauberstab stehen uns außerdem noch die Möglichkeiten zur Behandlung unter Lachgas oder in Vollnarkose zur Verfügung.

Sprechen sie uns an, wir beraten Sie gerne!



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Verhaltensführung

Kindgerechte Verhaltensführung -

durch die Behandlung führen.

 

Um Kinder optimal zur Mitarbeit zu motivieren und von der Behandlung abzulenken, bedienen wir uns verschiedener Techniken der Verhaltensführung.

Dabei hilft uns die Tatsache, dass es Kindern im Alter von 3-6 Jahren erstaunlich schnell gelingt, sich in eine Phantasiewelt hineinzuversetzen. So können handlungsbegleitende, kindgerechte Geschichten oder auch lustige Kinderfilme, die kleine Patienten vom Behandlungsablauf ablenken und das Schmerzempfinden reduzieren. Darüber hinaus vermittelt anhaltender Körperkontakt ein Gefühl von Ruhe, Sicherheit und Geborgenheit. Voraussetzung ist, dass Ihr Kind sich behandeln lassen möchte. Verweigert ein Kind die Behandlung, ist dies auch durch eine entsprechende Verhaltensführung nicht möglich.

"Große Fürsorge für kleine Patienten" bedeutet für uns:

  • angenehme Behandlungsatmosphäre
  • „Ablenkung" von der Behandlung
  • Verwendung positiver Begriffe
  • Lob zur Verstärkung des Behandlungserfolges

Viele Erwachsene führen ihre eigene Angst vor dem Zahnarzt auf negative Kindheitserlebnisse zurück. Durch eine spezielle, kindgerechte Behandlung und etwas Phantasie ist es möglich, ein Vertrauensverhältnis zu schaffen und gezielt Angst abzubauen.

 

Hypnose in der Kinderzahnheilkunde

Ausführliche Informationen für Interessierte:

Wer kennt nicht die Situationen, in denen Kleinkinder so in ihr Spiel vertieft sind, dass man nach mehrmaligem Rufen trotzdem keine Antwort bekommt? Genau diese Fähigkeit des Menschen nutzt die moderne Hypnose, um Patienten gezielt von bestimmten Situationen "abzulenken". Der Blick des Patienten wird sozusagen nach innen gelenkt. Dadurch verlieren Dinge und Einflüsse, welchen man im normalen Bewusstseinszustand zu große Wichtigkeit zukommen lässt, an Bedeutung. Wir nutzen bei der zahnärztlichen Hypnose diese Fähigkeit der „Alltagstrance" für die Behandlung von Kindern.

Unser Anliegen ist, den Zahnarztbesuch und die zahnärztliche Behandlung für Ihr Kind angenehm zu gestalten und zu einer positiven Erfahrung werden zu lassen.

Um Kinder von der Zahnbehandlung abzulenken und in Trance zu halten, bedienen wir uns verschiedener Techniken:

  •  Wir verwenden für alle unsere Instrumente und Handlungen nur positive Begriffe. Bohren, reißen etc. sind schon von vorne herein mit Angst besetzt. Wir putzen und streicheln Zähne, machen sie sauber, das ist neutral oder positiv. Ganz wesentlich ist dabei, dass diese Sprache nicht nur gesprochen wird im Sinne einer Übersetzung, sondern auch gedacht wird.
  • Wir erklären jeden Schritt der Behandlung im Vorhinein unter Verwendung oben genannter Formulierungen. Während der gesamten Behandlung gehen wir nur soweit, wie es das Kind zulässt.
  • Unser Ziel ist es, dass die Kinder keine Schmerzen bei der Behandlung haben und so wenig wie möglich von der Behandlung mitbekommen.
  • Wir erzählen Geschichten, mit denen wir die Kinder von der Zahnbehandlung fortführen. Wenn unsere Sprache und die Erzählung manchmal etwas konfus klingen, so geschieht dies mit voller Absicht. Die sogenannte Konfusionstechnik (Verwirrungstechnik) ist eine der wirksamsten Methoden, um Ihr Kind in Trance zu halten.
  •  Schlussendlich berühren wir Ihr Kind während der gesamten Behandlung. Kinder brauchen während der Behandlung andauernd Körperkontakt (Halten und Beschützen). Dieses Halten geschieht liebevoll. Wir arbeiten gerade bei Kindern sehr viel mit Berührungstechniken und geben damit dem Kind ein Gefühl der Sicherheit und Geborgenheit. Das Halten des Kopfes, des Bauches dient dem Schutz und der Abgrenzung. Darüber hinaus lösen manche Griffe Trance aus und vertiefen sie.

Vor der Behandlung:

  • Vermeiden Sie Verneinungen. Wenn Sie Ihrem Kind sagen „Das tut nicht weh", versteht Ihr Kind aber „Es tut weh". „Fürchte Dich nicht" -> „Fürchte Dich"; „Bitte denken Sie jetzt nicht an die lila Kuh!" An was denken Sie? Das Unterbewusstsein kennt keine Verneinungen!
  • Sie als Eltern sollten sich selbst nur positiv über Zahnarzterfahrungen äußern.

Selbstverständlich ist Ihre Anwesenheit im Behandlungszimmer willkommen. Verhalten Sie sich bitte ruhig und überlassen uns die Führung Ihres Kindes. Nach der Behandlung beantworten wie gerne Ihre Fragen.

 

Spezielle Situationen

Es gibt immer wieder Situationen während der Behandlung, bei denen Ihr Kind etwas spürt. Wir umschreiben dieses Spüren ganz bewusst mit "Kitzeln" oder "Zwicken" und nicht mit "Schmerz". Bitte übernehmen Sie unsere Bezeichnungen, um Ihr Kind nicht nach der Behandlung, wenn es sich bereits wieder gut fühlt, etwa mit der Frage "Hat es weh getan?" an ein ungutes Gefühl zu erinnern. Entscheidend für eine gute Erfahrung beim Zahnarzt ist nicht die Behandlung, sondern das Gefühl und die Erinnerung, mit der das Kind den Stuhl und unsere Praxis verlässt.

Daher verwenden wir nach der eigentlichen Zahnbehandlung auch einige Zeit dazu, um Ihr Kind in einen noch positiveren und noch besseren Zustand zu bringen. Wir fragen Ihr Kind, wie es sich jetzt fühlt und nicht, wie die Zahnbehandlung war. Damit helfen wir Ihrem Kind, positive Erfahrungen beim Zahnarzt zu sammeln. Verstärken Sie diesen Eindruck, indem Sie Ihr Kind loben, wie toll es alles gemacht hat!

Für Eltern ist es oft sehr schwer möglich, die Trancetiefe bzw. den Grad der Hypnose zu beurteilen. Kinder können z. B. mit offenen Augen in eine tiefe Trance gehen. Halten Sie sich bitte vor Augen, dass unser Ziel die Sanierung der Zähne verbunden mit einem positiven Eindruck des Behandlungsablaufes ist. Beurteilen Sie bitte unsere Hypnoseleistung am Behandlungsergebnis, und dem positiven Eindruck, den wir bei Ihrem Kind hinterlassen haben.




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Vollnarkose

Gesunde Zähne im Schlaf -

wenn eine Behandlung unausweichlich ist

 

Bei einigen Kindern ist es notwendig, eine Zahnsanierung in Vollnarkose durchzuführen. Gerade bei kleinen Kindern oder Kindern mit sehr stark zerstörten Zähnen ist die Behandlung in Vollnarkose oft der beste und schonenste Weg zu einem gesunden Gebiss. Die Narkose wird in unserer Praxis von einem erfahrenen Anästhesieteam durchgeführt.

  • Ihr Kind darf vor dem Eingriff 6 Stunden absolut Nichts essen und Nichts trinken, muss also in absolut nüchternem Zustand zur Behandlung kommen (auch kein Zähne putzen am OP-Tag! Schon ein kleiner Schluck verhindert den Eingriff!).
  • Die OP-Zeit teilen wir Ihnen ca. 1 Woche vor dem Eingriff mit und ist nicht verhandelbar. Vollnarkose-Sanierungen finden immer vormittags statt. Bitte erscheinen Sie besser zu frühr als zu spät am OP-Tag in unserer Praxis. Ein mindestens 5-köpfiges OP-Team wartet auf Ihr Kind!
  • Ein Beiwohnen/Zuschauen im OP ist nicht möglich.
  • Bitte bringen Sie am OP-Tag ALLE Unterlagen mit, die Sie von uns (in der Praxis und/oder per Post) erhalten haben, und eine gültige Versicherungskarte.

Kleine Kinder bekommen ein wirksames Beruhigungsmittel, dass auch angstdämpfend wirkt. Dies erleichtert die Einleitung der Vollnarkose und macht es für Ihr Kind angenehmer. Sie dürfen gerne so lange bei Ihrem Kind bleiben, bis es eingeschlafen ist. Während des gesamten Eingriffs wird Ihr Kind vom Anästhesisten überwacht. Nach der Behandlung wacht Ihr Kind in unserem Aufwachraum an Ihrer Seite wieder auf. Anschließend werden Sie vom Anästhesisten entlassen.

Bei einer Behandlung in Narkose wird zuerst eine professionelle Zahnreinigung durchgeführt, um Ihr Kind von den schädlichen Kariesbakterien zu befreien. Anschließend werden grundsätzlich alle behandlungsbedürftigen Zähne auf einmal optimal versorgt, um Ihr Kind möglichst lange von einer weiteren Behandlungsnotwendigkeit zu befreien und einen sonst ggf. notwendig werdenden Zweiteingriff zu vermeiden.

Seien Sie nicht überrascht, wenn nach der Behandlung Ihr Kind über eine Betäubung im Mund berichtet. Diese hält in der Regel noch eine Stunde an.

Bis zum 12. Lebensjahr werden die Kosten der Vollnarkose von der Krankenkasse erstattet. Wir führen keine Vollnarkose-Behandlung bei Erwachsenen durch.

Hier sehen Sie einen Fernsehbeitrag über eine Vollnarkosebehandlung in unserer Praxis.

 

Unsere Anästhesisten:

Dr. Rimse Wagner & Dr. Bernd Schloemer

Dr. Rimse Wagner

Dr. Bernd Schloemer





Wissenswertes zu Milchzähnen

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Der schwarze Zahnbelag

Black Stain

Zahnbelag "Black Stain" (Melanodontie) schwarze Beläge verfärben die Z…

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Zahnrettungsbox

Erste Hilfe

Was tun bei einem Zahnunfall? Milchzähne nicht wieder einsetzen!

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Viele Kinder betroffen!

MIH - Kreidezähne

Molaren-Inzisiven-Hypomineralisation (MIH, Kreidezähne) Entwicklungsst…

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Sinn & Zweck

Milchzähne & Funktion

Aufgaben der Milchzähne - Milchzähne sind wichtiger als Sie denken!

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Haigebiss

Zahn in zweiter Reihe

Bleibender Zahn hinter Milchzahn - Kein Problem für den Bleibenden.

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Black Stain

Zahnbelag "Black Stain"

(Melanodontie) schwarze Beläge verfärben die Zähne - meistens nur die Milchzähne

 

Black-StainManche Kinder leiden unter einem braun-schwarzen, gelegentlich auch grünlichen Zahnbelag, der stark an den Zähnen anhaftet. Anfangs lagern sich diese Beläge girlandenförmig nahe des Zahnfleischrandes auf den Zähnen an. Werden derartige Beläge nicht durch eine professionelle Zahnreinigung entfernt, bedecken sie nach einiger Zeit die Zähne großflächig. Die Verfärbungen ähneln denen von schwarzem oder grünem Tee.

Diese Beläge werden durch sogenannte chromogene (färbende) Bakterien verursacht. Sie verursachen jedoch keine Karies. Aus medizinischer Sicht sind sie harmlos, stören jedoch den ästhetischen Eindruck. Der Leidensdruck dieser Kinder ist häufig sehr groß, da sie oftmals Hänseleien ausgesetzt sind.

Die Beläge sind äußerst widerstandsfähig. Häusliche Mundhygiene kann daher nur wenig dagegen ausrichten. Im Rahmen einer professionellen Zahnreinigung können die Beläge jedoch mit Polierpasten, Ultraschallinstrumenten oder Pulverstrahlgeräten entfernt werden. Diese professionelle Zahnreinigung wird bei den Kindern in der Regel alle 3 Monate durchgeführt.

Besonders häufig sind die Milchzähne betroffen. Die Bakterien verschwinden meist mit dem Wechsel der Zähne von ganz allein.



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Erste Hilfe

Was tun bei einem Zahnunfall?

Milchzähne nicht wieder einsetzen!

 

Wenn Kinder toben und spielen, kann es schon mal passieren, dass dabei ein Zahn zu Bruch geht. Zumeist sind es die oberen Schneidezähne, die davon betroffen sind. In diesem Fall sollten Sie nicht zögern, so schnell wie möglich in die Praxis zu kommen. Einen ausgeschlagenen bleibenden Zahn, oder was davon noch übrig ist, sollte Sie wenn möglich mitbringen. Dabei ist es allerdings äußerst wichtig, dass Sie den Zahn möglichst unter keinen Umständen an der Wurzel berühren. Fassen Sie ihn stattdessen bitte ganz vorsichtig an der Krone an. Dann legen Sie den Zahn am besten in eine spezielle Zahnrettungsbox, die Sie vorsorglich in einer Apotheke erstanden haben (der Preis liegt bei etwa fünfzehn Euro). Alternativ dazu können Sie den Zahn auch in eine Tüte mit H-Milch oder steriler Kochsalzlösung einlegen. Als allerletzte Notlösung gelten frisches Leitungswasser oder Speichel. Auf keinen Fall dürfen Sie den Zahn austrocknen lassen.

Sollten bleibende Zähne gedreht oder sehr locker sein, sollten diese schnellstmöglichst reponiert und in ihrer korrekten Position fixiert werden.

Ausgeschlagene Milchzähne werden in der Regel nicht mehr eingesetzt, da sie den nachrückenden bleibenden Zahn bereits im Keim schädigen können. Drücken oder schieben Sie einen verdrehten Milchzahn nicht zurück in seine Ausgangsposition. Das übernimmt "die Natur" meistens selber.

 




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MIH - Kreidezähne

Molaren-Inzisiven-Hypomineralisation (MIH, Kreidezähne)

Entwicklungsstörung bei Kinderzähnen.

 

Kreidezaehne-MIH-ZahnDer Zahnschmelz ist es, der unsere Zähne vor chemischen und bakteriellen Angriffen schützt. Seine Bildung kann jedoch gestört sein. Eine der am weit verbreitetsten Schmelzbildungsstörung ist die Molaren-Inzisiven-Hypomineralisation (MIH), die 10-15% der deutschen Kinder und Jugendlichen betrifft (MIH im Volksmund auch Kreidezähne genannt). Wie es zu dieser Störung der Schmelzbildung kommt, ist bislang nicht hinreichend geklärt. Von ihr betroffen sind zumeist die hinteren Backenzähne des Milchgebisses, die hinteren bleibenden Backenzähne und die bleibenden mittleren Schneidezähne. Grundsätzlich kann jedoch jeder Zahn von dieser Mineralisationsstörung betroffen sein.

Wie man heute weiß, ist bei dem veränderten Zahnschmelz der Gehalt an Kalzium und Phosphat erniedrigt. Dies setzt neben seiner mechanischen Belastbarkeit zugleich seine Widerstandsfähigkeit gegen Kariesbildung herab. Die betroffenen Zähne reagieren zudem oft schmerzhaft empfindlich auf Hitze und Kälte. Aus Angst vor Schmerzen werden sie daher nicht selten bei der Zahnpflege vernachlässigt.

Behandlung MIH

Um dem erhöhten Kariesrisiko zu begegnen, können regelmäßig flouridhaltige Lacke aufgetragen werden. Erwachsenen- oder Jugendzahnpasta mit 1000 bis 1500 ppm Flouridanteil hat sich ebenfalls als hilfreich erwiesen. Betroffene Zähne sollten versiegelt werden, solange sie noch kariesfrei sind. Bei kleineren Löchern helfen Kunststofffüllungen während stark betroffene Zähne spezielle Kinderkronen benötigen.

Zur Vermeidung weiterer Schäden, erfordert es zudem ein engmaschiges Netz aus Kontrolle und Prophylaxe. Zur Prophylaxe (Vorbeugung) gehören die regelmäßige professionelle Zahnreinigung, die „Putzschule" und die Anwendung spezieller Flouridpräparate.

 

 

 

 

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Milchzähne & Funktion

Aufgaben der Milchzähne -

Milchzähne sind wichtiger als Sie denken!

 

Dass Milchzähne uns irgendwann verloren gehen, ändert nichts daran, dass sie von hoher Bedeutung für die gesunde Entwicklung Ihres Kindes sind. Allein ein kariöser Milchzahn erhöht das Risiko für die anderen Zähne im Mund, auch an Karies zu erkranken, um den Faktor 15.

 

Gesunde Milchzähne haben folgende Aufgaben:

  • Platzhalter für die nachrückenden, bleibenden Zähne.
  • Unerlässlich für ein gesundes Kiefer- und Schädelwachstum Ihres Kindes.
  • Entzündete Milchzähne können die darunter liegenden bleibenden Zähne schon im Keim schädigen, da sie ihre Bakterien bereits auf diese übertragen, noch bevor sie voll entwickelt und in die Mundhöhle durchgebrochen sind.
  • Ohne intakte Milchzähne kann Ihr Kind seine Nahrung nicht optimal zerkleinern und riskiert so eine Unterversorgung mit wichtigen Nährstoffen.
  • Ohne intakte Milchzähne lernt Ihr Kind nicht richtig sprechen. So führen beispielsweise fehlende Schneidezähne dazu, dass Ihr Kind lispelt!
  • Kranke Milchzähne sind ein Reservoir für die Kariesbakterien, die dann auch die anderen, noch gesunden Zähne infizieren.
  • Ein hässliches, stark beschädigtes Gebiss kann anderen Kindern einen Anlass geben, Ihr Kind zu hänseln und auszugrenzen. Dies schädigt die seelische Entwicklung Ihres Kindes nachhaltig und führt es ins soziale Abseits!
  • Kinder mit stark zerstörten Zähnen erwecken häufig den Eindruck der Vernachlässigung und Überforderung der Eltern.

 

 


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Zahn in zweiter Reihe

Bleibender Zahn hinter Milchzahn -

Kein Problem für den Bleibenden.

 

"Hilfe! Der Milchzahn ist noch drin und der neue Zahn steht schief in der zweiten Reihe dahinter.... was soll ich tun????"


Generell gilt: kein Grund zur Sorge!

Diese Problematik kommt häufig vor und muss nicht sofort behandelt werden! Dies ist kein Notfall!

In der Regel löst die Natur dieses Phänomen nach geraumer Zeit von ganz alleine. Manchmal wächst der neue Zahn hinter die Milchzahnreihe. Der Milchzahn behindert den wachsenden, bleibenden Zahn NICHT in seinem Wachstum, sondern der Zahnkeim des bleibenden Zahnes liegt einfach hinter dem Milchzahn. Durch diese Position wird nur ein Teil der Milchzahnwurzel aufgelöst, weshalb der Milchzahn etwas länger im Mund verbleibt. Ist er dann endlich raus, begünstigen sowohl das Kieferwachstum, als auch die Lippen- bzw. Zungenmuskulatur, dass sich der neue Zahn in die Zahnreihe einordnen kann.

Viele Eltern rufen uns dann besorgt an und möchten, dass wir den Milchzahn sofort entfernen, damit der bleibende Zahn gerade wächst. Dies ist ein Irrtum. Der bleibende Zahn wäre auch ohne Milchzahn "schief" herausgewachsen und auch wenn der Milchzahn entfernt wird, ist das keine Garantie für gerade Zähne.

Ist der neue Zahn aber schon mehr als zur Hälfte zu sehen und der Milchzahn davor ist noch komplett fest (also kein Wackelzahn), erst dann sollten Sie den Kinderzahnarzt aufsuchen. Die Entfernung des Milchzahnes ist im allgemeinen keine große Sache und die Zahnstellung reguliert sich im Anschluss meist von ganz allein. Und wenn nicht, kann später immer noch eine Zahnspange in Betracht gezogen werden. Hierfür wird dann im späteren Wechselgebiss (ab etwa 9 Jahre) eine genaue Untersuchung durch den Kieferorthopäden nötig. Bei weiteren Fragen nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf!



FAQ - Antworten auf viele Fragen zu Milchzähnen

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Der richtige Zeitpunkt

1. Zahnarztbesuch

Erster Zahnarztbesuch - Wann sollte mein Kind das erste Mal zum Zahnar…

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Schön schreiben!

Alleine putzen

Ab wann kann sich mein Kind ganz alleine die Zähne putzen?

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Schnelle Info

Digitale Beratung

Fotoanalyse - Eine erste Einschätzung.

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Die frühkindliche Karies

Flaschenkaries

Was ist eine Fläschchenkaries und wie entsteht sie?

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Zahnstärkung

Fluorid

Fluorid macht den Zahn­schmelz wider­stands­fähiger gegen Karies – das…

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Infektionskrankheit

Karies erblich?

Ist Karies erblich? Nicht erblich, aber ansteckend und daher erbbar.

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spezieller Kindersensor

Röntgen Milchzahn

Röntgenbilder - besser als das menschliche Auge.

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Jetzt geht's los!

Startschuß Putzen

Ab welchem Alter sollte mit dem Zähneputzen begonnen werden?

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Zucker-Aktivierung

Stillen verhindert Karies!?

Muttermilch kariesfördernd?

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Do it yourself!

Wackelzahn

Wackelzähne sind normal - Erwachsenwerden ist an der Zeit.

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Haigebiss

Zahn in zweiter Reihe

Bleibender Zahn hinter Milchzahn - Kein Problem für den Bleibenden.

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Was sein muss, muss sein!

Zahnputz-Muffel

Mein Kind will aber nicht Zähneputzen!

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Let´s do it!

Zahnputzfrequenz

Wie oft und wie lange sollen Zähne gereinigt werden?

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Am seidenden Faden!

Zahnseide

Ab welchem Alter sollen Kinder Zahnseide benutzen?

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Die Ersten, die Zweiten!

Zahnwechsel

Zahnwechsel - Wann kommen welche Zähne?

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Wächst unsichtbar

Zwischenraumkaries

Wieso entsteht eine Zahnzwischenraumkaries?

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1. Zahnarztbesuch

Erster Zahnarztbesuch -

Wann sollte mein Kind das erste Mal zum Zahnarzt?

Im 8.-12. Lebensmonat sollten Sie mit Ihrem Kind erstmalig einen Zahnarzt, am besten einen Kinderzahnarzt, besuchen. Kinder unter 6 Jahren bekommen bei uns immer einen Vormittagstermin. Kinder sind vormittags aufnahmefähiger und "entspannter". Aus diesem Grund finden Kindergarten und Klassenarbeiten auch überwiegend vormittags statt. Nachmittags reduziert sich die Akzeptanz der Kinder gegenüber neuen Situationen immens.

Lesen Sie hier mehr dazu!

 



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Alleine putzen

Ab wann kann sich mein Kind ganz alleine die Zähne putzen?

Die Motorik ist ausschlaggebend.

 

Der Gradmesser hierfür ist die Fähigkeit Ihres Kindes, schön zu schreiben. Erst wenn die Hand Ihres Kindes dazu in der Lage ist, auch feinste Bewegungen kontrolliert und koordiniert auszuführen, ist seine Motorik weit genug entwickelt, um alle Zähne wirklich sauber zu reinigen. Für Sie heißt das: Bis die Schrift Ihres Kindes rund und schön ist, bleibt der Job an Ihnen hängen. Solange müssen Sie die Hauptputzarbeit übernehmen oder wenigstens nochmal nachreinigen. In der Regel ist Ihr Kind mit acht bis neun Jahren alt genug, um das Zähneputzen dann ganz alleine zu übernehmen.

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Digitale Beratung

Fotoanalyse -

Eine erste Einschätzung.

 

Viele kleine Fragen und Anliegen, ob ein Besuch in der Praxis bzw. eine Behandlung zwingend erforderlich ist, können wir oft schon an Fotos der entsprechenden Situation abschätzen. Desto genauer und näher die Aufnahmen, desto präziser können wir eine erste Einschätzung der Situation abgeben, eine stichhaltige Diagnose ist anhand der Fotos nicht möglich.

Nutzen Sie einfach Ihr Smartphone für die Fotoaufnahmen und laden die Bilder hier für uns hoch. Wir leiten die Fotos an die Behandler weiter und unsere Rezeption meldet sich bei Ihnen während unserer Praxiszeiten, sobald es eine Rückmeldung gibt.

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Fotoupload

Bei Kindern bitte hier Ihren Vor- und Nachnamen eintragen, damit wir einen Ansprechpartner kennen.

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Ihre Daten verwenden wir ausschließlich für die Behandlung. Die Daten verbleiben grundsätzlich bei uns und werden ohne Ihre Einwilligung oder eine gesetzliche Grundlage nicht an Dritte weitergegeben. Auch erfolgt der Internet-Versand des Formulars verschlüsselt. Beachten Sie bitte die Datenschutzhinweise für Patienten.

 

 


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Flaschenkaries

Was ist eine Fläschchenkaries und wie entsteht sie?

Die frühkindliche Karies ist heute aktueller denn je!

 

Die Fläschchenkaries ist eine besondere Kariesform, die bei Kleinkindern auftritt. Sie tritt überwiegend dann auf, wenn Sie Ihrem Kind noch nachts ein Fläschchen zubereiten. Dies hat nämlich zur Folge, dass die Milchzähne Ihres Kindes stundenlang mit zuckerhaltigen Flüssigkeiten umspült werden. Dies ernährt nicht nur Ihr Kind, sondern zugleich Abermillionen von Kariesbakterien, die sich unter solch günstigen Bedingungen geradezu explosionsartig vermehren. Dabei spielt es keine Rolle, ob das Getränk vorher verdünnt wurde. Sogar nächtliches Stillen über das erste Lebensjahr hinaus, kann zu dieser Kariesform führen, nämlich immer dann, wenn Ihr Kind mit einem Schluck Muttermilch im Mund einschläft und diesen dann über viele Stunden hinweg im Mund behält. Nachts ist zudem die Speichelproduktion deutlich erniedrigt und damit fällt ein wichtiger Schutzmechanismus weg, was sich dann mit zunehmender Geschwindigkeit an den Zähnen bemerkbar macht.Flaschenkaries-aachen

Aber bitte bedenken Sie, dass auch das häufige Nuckeln von zuckerhaltigen Getränken am Tage aus Trinkflaschen, die immer mitgeführt werden, zu dieser Kariesform führen kann.

Als erstes betroffen sind die oberen Schneidezähne Ihres Kindes. Sie erkennen dies daran, dass auf einmal weiße Flecken an den Zähnen entlang des Zahnfleischrandes auftreten, die sich auch nicht wegputzen lassen. Innerhalb kurzer Zeit verfärben sie sich gelb bis braun und schließlich beginnen die morschen, von innen heraus zerstörten Zähne, schon bei der kleinsten Belastung abzubrechen. An diesem Punkt führt der Gang dann spätestens zum Zahnarzt. Allerdings ist die Zerstörung des kindlichen Gebisses dann meist schon so weit voran geschritten, das häufig auf Grund des Ausmaßes der Defekte nur noch unter Vollnarkose behandelt werden kann.

Im Grunde genommen gibt es nur ein einziges Mittel, um die Entstehung dieser besonders schweren Kariesform zu verhindern. Lassen Sie Ihr Kind nicht mit einer Nuckelflasche einschlafen und sorgen Sie direkt vor dem Schlafen gehen für eine ausreichende Mundhygiene. Gewöhnen Sie Ihrem Kind, sobald das erste Zähnchen da ist, das nächtliche Trinken ab (Wasser ist natürlich erlaubt).

Suchen Sie bitte schon beim allerersten Anzeichen einer Fläschchenkaries sofort einen Zahnarzt auf, denn den Zähnen Ihres Kindes bleibt ab da nicht mehr viel Zeit. Kariesbaktieren unterscheiden nicht zwischen einem Milchzahn oder einem bleibenden Zahn. Da Milchzähne eine weichere Struktur haben, sind sie für Kariesbaktieren jedoch noch anfälliger.

 


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Fluorid

Fluorid macht den Zahn­schmelz wider­stands­fähiger

gegen Karies – das gilt auch schon für Milch­zähne!

 

Fluorid ist ein lebens­wich­tiges Spuren­ele­ment. Es ist ein natür­li­cher Bestand­teil des Körpers, des Spei­chels und der Nahrung und notwendig für die Mine­ra­li­sa­tion der Zähne.

Der größte Effekt bei der Fluo­rid­zu­fuhr geschieht an der Ober­fläche durch­ge­bro­chener Zähne in der Mund­höhle. Fluorid bildet mit dem Kalzium des Speichels eine effek­tive Schutz­schicht aus Kal­zium­fluo­rid auf den Zahn­ober­flächen. Diese Schicht müsste die Säure, die aus der Ver­stoff­wechse­lung der Kariesbakterien von Zucker und Kohlen­hydraten entsteht, erst einmal zer­stören, bevor sie den darun­ter liegen­den Zahn­schmelz auf­lösen könnte. Dazu ver­schieben die Fluo­ride das Ge­sche­hen im Mund wieder in Rich­tung Re­mine­rali­sation, das heißt: Sie helfen bei der Wieder­ein­lage­rung von verloren­ge­gan­genen Mine­ra­lien des Zahn­schmelzes.

 

Aktuelle Empfehlung zur Zahnpastafluoridierung

Mehr lesen: Fluorid - Kein Fluor

 

Mehr lesen: Fluoridempfehlung aktuell!

 

 


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Karies erblich?

Ist Karies erblich?

Nicht erblich, aber ansteckend und daher erbbar.

 

Karies wird nicht über das Erbgut weitergegeben. Jeder Mensch kommt mit einer sterilen Mundhöhle auf die Welt - also bakterienfrei. Jedoch ist Karies in gewisser Weise "erbbar", weil sie meistens von den Eltern auf das Kind übertragen wird. Allerdings nicht über das Erbgut, sondern direkt von der Mundhöhle der Eltern in die Mundhöhle ihres Kindes. Denn Karies ist eine übertragbare Infektionskrankheit, keine vererbbare. Und die dafür verantwortlichen Krankheitserreger werden fast immer von den Eltern auf ihre Kinder übertragen. Wir kennen alle dieses Spiel "Ein Löffelchen für Mama,  ein Löffelchen für Papa..." und schon wandert EIN Löffel durch MEHRERE Münder und überträgt die Bakterien immer weiter.

Sie können Ihr Kind jedoch durch ein paar einfache Maßnahmen davor schützen.

  • Vermeiden Sie es, den Schnuller Ihres Kindes sauber zu lecken. Reinigen Sie diesen lieber mit Wasser, einem sauberen Taschentuch oder sorgen Sie für ausreichend sauberen Ersatz.
  • Testen Sie die Temperatur des Breichens bitte mit einem eigenen Löffel und nicht mit dem Löffel Ihres Kindes.
  • Muss der Gutenachtkuss für Ihr Kind wirklich unbedingt auf den Mund erfolgen?
  • Achten Sie vor allem selbst auf eine gute Mundhygiene!

Regelmäßige Vorsorgetermine bei Ihrem Zahnarzt tun ein Übriges, um das Kariesrisiko für Ihr Kind zu minimieren.


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Röntgen Milchzahn

Röntgenbilder -

besser als das menschliche Auge.

 

Röntgendiagnostik bei Milchzähnen

Eine umfangreiche und genaue Diagnostik steht bei uns an erster Stelle. Neben der visuellen Zahnkontrolle führen wir auch eine röntgenologische Diagnostik mit einem speziellen digitalen Kinderröntgensensor durch. Denn bis zu 70% aller Kariesschäden an Milchzähnen werden erst durch Röntgenaufnahmen im Frühstadium entdeckt. So können wir frühzeitig Karies zwischen den Zähnen aufspüren, die sonst erst entdeckt wird, wenn Zahnschmerzen entstehen oder schon eine umfangreiche Zerstörung der Milchzähne stattgefunden hat. Durch dieses Zusammenspiel von visueller Zahnkontrolle und Röntgendiagnostik können wir Ihnen einen genauen Überblick über die Zahngesundheit Ihrer Kinder geben. Eine rein visuelle Zahnkontrolle, reicht meist nicht aus! Die in unserer Praxis eingesetzten modernen digitalen Röntgengeräte haben eine sehr geringe Strahlenbelastung und eignen sich deshalb sehr gut für Kinder.

Sehen sie selbst: Visuell erkennbar sind lediglich 3 Kariesdefekte (rote Kreise). Durch die Röntgendiagnostik spüren wir noch weitere 6 versteckte Kariesdefekte auf und können diese schon therapieren, bevor Zahnschmerzen entstehen. Verschiedene Untersuchungen haben ergeben, dass selbst bei 5-jährigen Kindern, die visuell komplett kariesfrei erscheinen, in 40% der Fälle bei einer Röntgendiagnostik Karies entdeckt wird. Bei Kindern, die bereits sichtbare Karies aufweisen, ist die Quote, mittels Röntgendiagnostik noch weiter kariöse Läsion zu erkennen, sogar noch höher.

Unser Ziel ist es, durch eine umfangreiche Diagnostik, alle vorhandenen Kariesdefekte aufzuspüren und alle Zähne wieder in einen gesunden Zustand zu versetzen.

Bildquelle: Prof. Jan Kühnisch

Der Milchzahn hat im Vergleich zum bleibenden Zahn einen deutlich dünneren und weniger widerstandsfähigen Schutzmantel aus Schmelz und Dentin und im inneren eine größere Pulpa (Nervgewebe). Die Schmelzdicke beträgt lediglich 1mm. Dadurch, dass Milchzähne deutlich weniger stark mineralisiert sind, gelingt es den Kariesbakterien besonders schnell, die Disatnz von 2-3mm zwischen Zahnschmelz und Nerv zu überwinden. Deshalb sollten bei Milchzähnen schon kleine kariöse Defekte therapiert werden, die bei bleibenden Zähnen noch in die Kategorie „beobachten“ fallen würden. Hat die Karies bereits den Schmelz durchbrochen, ist eine Füllungstherapie unausweichlich.

 

 Erfahren Sie noch mehr zum Thema Röntgen und Röntgenstrahlung

 

Wie kann ich das Risiko einer Karies zwischen den Zähnen minimieren? Lesen Sie dazu "Professionelle Zahnreinigung"

 

Warum ein Milchzahn überhaupt behandelt werden muss, denn "der fällt doch eh irgendwann aus", erfahren Sie hier:

 

Mehr lesen!






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Startschuß Putzen

Ab welchem Alter sollte mit dem Zähneputzen begonnen werden?

Sobald die ersten Zähne da sind, müssen diese auch gepflegt werden!

 

Und das sind natürlich die Milchzähne. Diese sind bereits genauso stark gefährdet an Karies zu erkranken, wie bleibende Zähne und das liegt vor allem daran, dass wir auch als Kleinkinder bereits Zucker zu uns nehmen. Typische Beispiele dafür sind:

  • Milch, denn diese erhält ihre Süße durch Milchzucker, der den Kariesbakterien genauso gut schmeckt wie Ihrem Kind.
  • Kinderbrei, denn der wird mit Fruchtzucker gesüßt und klebt noch lange an den Zähnen, wenn diese nicht beizeiten geputzt werden.
  • Fruchtsäfte, denn diese enthalten Fruchtzucker, der die Zähne genauso schädigt wie Industriezucker. Dies gilt natürlich auch für verdünnte Säfte wie Fruchtsaftschorle und ähnliches. Ein weiterer Punkt sind die im Saft enthaltenen Fruchtsäuren, die ebenfalls den Zahnschmelz Ihres Kindes angreifen.
  • Kinderprodukte, diese sind oft besonders gefährlich für Zähne, da sie so gut wie immer zusätzlich gesüßt werden. Ob Kindernaschkram oder Kinderjoghurts spielt dabei keine Rolle. Wer erinnert sich nicht an seine eigene „Süße Kindheit"?

Außerdem gilt:

  • Wenn Süssigkeiten sein müssen, dann besser alles auf einmal, als über den ganzen Tag verteilt. Das Kariesrisiko ist dadurch weniger groß, als wenn Ihr Kind sich alle paar Stunden etwas Süsses in den Mund schiebt. Entscheidend ist nicht unmedingt die Menge an Zucker, die Ihr Kind pro Tag zu sich nimmt, sondern vielmehr die Häuigkeit, also die Anzahl der Zuckerimpulse pro Tag.
  • Je früher Sie Ihre Kinder an das Zähneputzen gewöhnen, desto selbstverständlicher werden sie es auch in Zukunft akzeptieren.

Dazu benötigen Sie eine weiche Kinderzahnbürste und einen kleinen "Klacks" Kinderzahnpasta (erbsen- oder reiskorngroß). Auch wenn Ihr Kind die Zahnpasta beim Putzen verschluckt, ist dies nicht schlimm. In solch geringen Mengen ist sie wirklich unbedenklich und führt dem Körper dabei auch noch wertvolles Fluorid zu, das den Zahnschmelz härtet.

 

Hier finden Sie die Informationen, welche Fluoridkonzentration in Zahnpasta am besten für Ihr Kind geeignet ist.


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Stillen verhindert Karies!?

Muttermilch kariesfördernd?

Kann nächtliches Stillen Karies verursachen?

 

Junge, stillende Mütter fragen immer wieder, ob sie abstillen müssen, wenn die ersten Zähnchen kommen. Hintergrund ist die Sorge, dass das Stillen am Abend und in der Nacht zu Karies führen könnte, da die Muttermilch mit bis zu 7 Gramm Milchzucker pro 100 ml sehr süss ist.

Grundsätzlich ist Stillen natürlich und etwas Gutes.

Es ist statistisch bewiesen, dass Kinder, die über den ersten Geburtstag hinaus nachts bzw. zum Einschlafen noch Milch bekommen (egal ob Muttermilch oder Kuhmilch!), ein erhöhtes Risiko haben, an Karies zu erkranken. Dies liegt daran, dass Muttermilch kariogen, also kariesfördernd, ist, sobald Ihr Kind neben dem täglichen Stillen auch noch andere Nahrung zu sich nimmt. Dann kommt es zu einer Vermischung der verschiedenen Zuckerarten und die Kariesimmunität der Muttermilch ist erloschen.

Bedenken Sie: Wenn Kinder während des Trinkens einschlafen, verbleibt der letzte Schluck Milch im Mund und die Zähne „baden“ dann die ganze Nacht in der Milch-Zucker-Lösung.

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Wackelzahn

Wackelzähne sind normal -

Erwachsenwerden ist an der Zeit.

 

Das Herausfallen der Milchzähne hängt mit der Entwicklung des darunter liegenden bleibenden Zahnes und mit dem Wurzelzustand des Milchzahnes zusammen.

Der bleibende Zahn wächst immer dort, wo sein Zahnkeim im Kiefer liegt. Daher kann er auch mal hinter dem Milchzahn herauswachsen (siehe: "Zahn in 2. Reihe").

Stört Ihrem Kind ein lockerer Milchzahn, bringt zusätzliches Wackeln an dem Milchzahn viel. Nach kurzer Zeit kann sich Ihr Kind dann selber sich den Milchzahn entfernen oder Sie, liebe Eltern, übernehmen dies. Genauso, wie Sie es auch bei sich selber gemacht haben, da hat sich in den letzten 20 Jahren nichts verändert. Dies kann vielleicht auch etwas weh tun.  Aber eines ist sicher: Ein wackelnder Milchzahn ist KEIN Notfall!

Stört ein Wackelzahn beim Kauen oder Abbeißen nicht, kann natürlich abgewartet werden, bis er von selbst herausfällt.

Während der gesamten „Wackel-Phase“ ist es wichtig, das auch die Wackelzähne gut geputzt werden, auch wenn dies manchmal nicht ganz so angenehm ist. Denn sonst entsteht eine noch unangenehmere Zahnfleischentzündung.

 

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Zahn in zweiter Reihe

Bleibender Zahn hinter Milchzahn -

Kein Problem für den Bleibenden.

 

"Hilfe! Der Milchzahn ist noch drin und der neue Zahn steht schief in der zweiten Reihe dahinter.... was soll ich tun????"


Generell gilt: kein Grund zur Sorge!

Diese Problematik kommt häufig vor und muss nicht sofort behandelt werden! Dies ist kein Notfall!

In der Regel löst die Natur dieses Phänomen nach geraumer Zeit von ganz alleine. Manchmal wächst der neue Zahn hinter die Milchzahnreihe. Der Milchzahn behindert den wachsenden, bleibenden Zahn NICHT in seinem Wachstum, sondern der Zahnkeim des bleibenden Zahnes liegt einfach hinter dem Milchzahn. Durch diese Position wird nur ein Teil der Milchzahnwurzel aufgelöst, weshalb der Milchzahn etwas länger im Mund verbleibt. Ist er dann endlich raus, begünstigen sowohl das Kieferwachstum, als auch die Lippen- bzw. Zungenmuskulatur, dass sich der neue Zahn in die Zahnreihe einordnen kann.

Viele Eltern rufen uns dann besorgt an und möchten, dass wir den Milchzahn sofort entfernen, damit der bleibende Zahn gerade wächst. Dies ist ein Irrtum. Der bleibende Zahn wäre auch ohne Milchzahn "schief" herausgewachsen und auch wenn der Milchzahn entfernt wird, ist das keine Garantie für gerade Zähne.

Ist der neue Zahn aber schon mehr als zur Hälfte zu sehen und der Milchzahn davor ist noch komplett fest (also kein Wackelzahn), erst dann sollten Sie den Kinderzahnarzt aufsuchen. Die Entfernung des Milchzahnes ist im allgemeinen keine große Sache und die Zahnstellung reguliert sich im Anschluss meist von ganz allein. Und wenn nicht, kann später immer noch eine Zahnspange in Betracht gezogen werden. Hierfür wird dann im späteren Wechselgebiss (ab etwa 9 Jahre) eine genaue Untersuchung durch den Kieferorthopäden nötig. Bei weiteren Fragen nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf!



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Zahnputz-Muffel

Mein Kind will aber nicht Zähneputzen!

Hier ist Durchsetzungsverhalten gefragt! Liebevoll und konsequent

 

Solange Sie am längeren Hebel sitzen, können Sie etwas für Ihr Kind bewirken! Zähneputzen muss für Ihr Kind so selbstverständlich werden, wie das Ein- und Ausatmen. "Schnallen Sie Ihr Kind bei einer Autofahrt auch nicht an, wenn es dies nicht will?" Eltern sind für die Gesundheit Ihres Kindes verantwortlich, also auch für dessen Zähne.

Um Ihr Kind dahingehend zu motivieren, gibt es glücklicherweise eine ganze Reihe von Maßnahmen.

  • Zollen Sie dem ersten Zahn Ihres Kindes die notwendige Aufmerksamkeit und Wertschätzung, dann wird Ihr Kind dies übernehmen und seine Zähne ebenfalls wertschätzen.
  • Nutzen Sie das Nachahmungsbedürfnis Ihres Kindes, indem Sie mit gutem Beispiel vorangehen.
  • Gönnen Sie Ihrem Kind einen eigenen Zahnputzspiegel, der „höchst wichtig" in Augenhöhe Ihres Kindes hängt.
  • Ausnahmen vom Zähneputzen sind tabu. Dann verinnerlicht Ihr Kind schon bald, dass es keine Ausnahmen gibt.
  • Achten Sie vor allem darauf, dass die Kinderzahnbürste weich genug und die Zahnpasta nicht zu scharf ist. Mit einer schmerzhaft harten Zahnbürste und einer Zahncreme, die auf der Zunge brennt, werden Sie es schwer haben, Ihr Kind zu überzeugen.
  • Wussten Sie, dass es blinkende Kinderzahnbürsten gibt und Musik-CDs mit lustigen Zahnputzliedern? Je mehr Action Sie Ihrem Kind beim Zähneputzen bieten, desto besser! Dann freut sich Ihr Kind bereits nach kurzer Zeit auf das tägliche Ritual.
  • Erheben Sie das Zähneputzen zum Gourmet-Genuss, indem Sie immer mal eine neue, leckere Kinderzahncreme ausprobieren.
  • Und lassen Sie nicht nach, die tollen, strahlend weißen Zähne Ihres Kindes nach jedem Putzen angemessen zu bewundern.


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Zahnputzfrequenz

Wie oft und wie lange sollen Zähne gereinigt werden?

Nach dem Essen Zähneputzen!

 

Idealerweise nach jeder Mahlzeit, auch wenn dies nicht immer einfach umzusetzen ist. Zweimal am Tag sollte jedoch grundsätzlich geputzt werden. Wichtig ist auch, dass die Zähne gründlich reinigt werden, ganz besonders abends vor dem Schlafengehen.

Die ersten Milchfrontzähne benötigen noch nicht allzu viel Zeit, da sie eine vergleichsweise glatte, gut zu reinigende Oberfläche besitzen. Hier genügt es, eine Minute zu reinigen. Sobald sich jedoch der erste Backenzahn seinen Weg gebahnt hat, sind zwei Minuten notwendig, da in den Kaugruben (Fissuren) auf den Kauflächen der Backenzähne leicht Nahrungsreste kleben bleiben, die das Kariesrisiko für Ihr Kind erheblich vergrößern.

Das Milchgebiss Ihres Kindes ist vollständig, wenn alle zwanzig Milchzähne das Licht der Welt erblickt haben. Ab diesem Zeitpunkt ist zweimaliges tägliches Reinigen Pflicht, und zwar zwei bis drei Minuten pro Putzgang.



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Zahnseide

Ab welchem Alter sollen Kinder Zahnseide benutzen?

Karies beginnt meistens zwischen den Zähnen!

 

Zahnseide ist ein wichtiges Hilfsmittel und dient der Reinigung von verengten Zahnzwischenräumen. Hat Ihr Kind eng beisammen stehende Zähne, dann sollten Sie nicht auf Zahnseide verzichten, egal wie alt Ihr Kind ist. Meistens befinden sich zwischen den Milchzähnen jedoch kleine Lücken, die problemlos mit der Zahnbürste erfasst und gereinigt werden können. Diese Lücken schließen sich bei den Backenzähnen erfahrungsgemäß ab dem vierten Lebensjahr. Umso wichtiger sind regelmäßige Kontrollen bei den Vorsorgeterminen Ihres Zahnarztes. Die meisten Kariesstellen entwickeln sich immer zwischen den Zähnen, daher sollte auf diesen Zahnzwischenräumen ein besonderes Augenmerk liegen.

Der beste Schutz gegen Zwischenzahnkaries ist eine professionelle Zahnreinigung und dies sollte schon im Kinderalter zur Normalität gehören. Wir bieten Zahnreinigung ab einem Alter von ca. 4 bzw. 5 Jahren an.


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Zahnwechsel

Zahnwechsel - Wann kommen welche Zähne?

Milchzähne - bleibende Zähne

 

Die ersten Zähnchen beginnen mit ca. 6 Monaten in der Unterkiefer-Mitte zu wachsen. Danach folgen mit und mit die anderen Zähne. Alle 6-9 Monaten wird ein neues Zahnpaar durchbrechen. Seien sie nicht beunruhigt, wenn es hier und da mal etwas verspätet passiert. In der Grafik sehen Sie einen ungefähren Wachstumsverlauf.

 

 

 

 

 

 

Der Zahnwechsel beginnt mit ca. 6 Jahren.

Der erste bleibende Backenzahn kommt für gewöhnlich im Alter von sechs Jahren hinter den Milchzähnen hervor und wird daher meist erst spät bemerkt. Als die ersten „Wackelzähne" entpuppen sich dann zumeist die unteren Schneidezähne, in etwa zum Zeitpunkt des Schuleintritts. Der gesamte Zahnwechsel ist erst mit dem zwölften bis dreizehnten Lebensjahr vollständig abgeschlossen, wenn sich die hinteren Milchbackenzähne ebenfalls verabschiedet haben.


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Zwischenraumkaries

Wieso entsteht eine Zahnzwischenraumkaries?

Eine Karies beginnt meistens zwischen den Zähnen

 

Die Zahnzwischenräume Ihres Kindes sind der perfekte Tummelplatz für Kariesbakterien. Sie sind oft nur erschwert mit der Bürste zu erreichen und mit dem bloßen Auge nicht einzusehen. So bleibt eine Karies dort oft lange Zeit unbemerkt. Die Krankheitskeime müssen sich auch dort zunächst einmal durch den harten Schmelz hindurch arbeiten. Dann jedoch treffen sie auf die darunter liegende, viel weichere Dentinsubstanz und können sich eigentlich erst jetzt so richtig ausbreiten. Besonders bei Milchzähnen ist der Widerstand geringer als bei bleibenden Zähnen. Die Kariesbakterien höhlen nach und nach den Zahn immer weiter aus und wenn die Karies dann irgendwann einmal bemerkt wird, ist oft schon ein sehr großes Loch entstanden. Ist ein "Loch" auf der Kaufläche zu sehen, ist diese Karies schon sehr lange dort, nur hat sie jetzt so eine Dimension angenommen, dass das "Dach" eingebrochen ist. Schon vorher würde man die typisch braune Färbung der Karies sehen, wenn wir in den Zahnzwischenraum schauen könnten. Zur Früherkennung helfen Röntgenbilder. Die regelmäßige professionelle Zahnreinigung und der Einsatz von Zahnseide verhindert dies glücklicherweise.



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