Direkt zum Inhalt

Prophylaxe für Kids

Prophylaxe für Kids

Kinderzähne gesund zu erhalten, ist unser HauptanliegenZahnarzt Aachen

Vorsorgen statt Bohren - für ein „Gesundes Lachen", ein Leben lang!

Das Ziel unserer Praxis ist es, statt Schäden zu beheben, diese erst gar nicht entstehen zu lassen. Dafür haben wir ein professionelles und maßgeschneidertes Vorsorgeprogramm entwickelt. Es beinhaltet die „Putzschule", professionelle Zahnreinigungen, Fissurenversiegelungen, Ernährungsberatung, Speicheltests sowie die Anwendungen von Fluoriden und antibakteriellen Schutzlacken. Hier erhalten Sie einen schnellen Überblick. Für alle Eltern, die mehr wissen möchten, als auf dieser Seite, haben wir zum Thema "Kinderprophylaxe" eine gesonderte, ausführliche Homepage erstellt. Klicken Sie auf das Foto rechts.

Warum sind Milchzähne eigentlich wichtig?

Hier zum Video

Das „Putztraining" (Putzschule) – Alles will gelernt sein!

Erst wenn die frisch geputzten Zähne angefärbt werden, lassen sich verbliebene Zahnbeläge deutlich erkennen. Außerdem messen wir den Entzündungsgrad des Zahnfleisches und machen uns so ein genaues Bild über die Mundhygiene Ihres Kindes. Jetzt zeigen wir Ihrem Kind die richtige Zahnputztechnik und motivieren es, seine Zähne regelmäßig und gründlich zu reinigen. Genauso wichtig ist es, Ihrem Kind die Ursachen, die Entstehung sowie die Folgen von Karies zu verdeutlichen. Zum Abschluß wird der Zahnschmelz durch einen Fluoridlack gehärtet. Unsere geschulten Prophylaxeassistentinnen zeigen Ihrem Kind individuell, kompetent und liebevoll wie es selbstständig und effektiv die Zähne reinigen kann. Diese Leistung wird ab einem Alter von 6 Jahren von den gesetzlichen Krankenkassen einmal pro Kalenderhalbjahr übernommen.

Die professionelle Zahnreinigung

Selbst bei guter häuslicher Zahnpflege kann es passieren, dass Karies entsteht. Denn die Zahnbürste erreicht nur maximal 75 Prozent aller Zahnoberflächen. Um Karies jedoch ganz zu vermeiden, gibt es die professionelle Zahnreinigung - natürlich auch für Kinder! Sie beginnt dort, wo die häusliche Zahnpflege endet. Die Zähne Ihres Kindes werden dabei schonend und gründlich gereinigt und anschließend fluoridiert. Dies hat den Vorteil, dass eine regelmäßige professionelle Zahnreinigung die Mundflora in ein ausgewogenes Gleichgewicht bringt und die bleibenden Zähne später in eine gesundes Mundhöhle wachsen. Da die bleibenden Zähne in der Mundhöhle erst noch vier Jahre lang ausreifen und in dieser Zeit besonders sensibel sind, sichert eine gesundes Mundflora eine gesundes und ungestörte Schmelzausreifung der bleibenden Zähne. Aus medizinischer Sicht gibt es kein effizienteres Mittel als die professionelle Zahnreinigung, um Ihr Kind, wie auch Sie selber, vor den schädlichen Karieserregern zu schützen und seine Zähne ein Leben lang gesund zu erhalten.

Bei Kindern mit einem „normalen" Kariesrisiko ist eine halbjährliche professionelle Zahnreinigung sinnvoll. Kinder mit einem hohen Kariesrisiko und Trägern von festen Zahnspangen sollten vierteljährlich zur professionellen Zahnreinigung in unsere Praxis kommen.

Diese Leistung wird im Gegensatz zum Putztraining nicht von den gesetzlichen Krankenkasse übernommen.

Fissurenversiegelung – kein Durchkommen für Bakterien

Fissurenversiegelung

FissurenversiegelungDie Kauflächen unserer Backenzähne sind tief zerfurcht mit Rillen, den sogenannten Fissuren. Diese befinden sich an den bleibenden Zähnen, aber auch im kindlichen Milchgebiss. Sie sorgen für ein erhöhtes Kariesrisiko, da sie erheblich schwerer zu reinigen sind als glatte Oberflächen. Speisereste bleiben dort besonders gut haften und verursachen somit ein vermehrtes Bakterienwachstum. Kein Wunder also, dass diese ihr Zerstörungswerk gerne an gerade diesen Stellen beginnen. Abhilfe bietet hier eine Versiegelung der Kauflächen mit einem speziellen, dünnflüssigen Versiegelungskunststoff. Dieser verschließt die Rillen in der Zahnoberfläche, beugt damit der Entstehung von Karies effektiv vor und schützt somit den Zahnschmelz Ihres Kindes.

Die Fissurenversiegelung stellt heute eine wissenschaftlich anerkannte und bewährte Methode dar, die bei kariesgefährdeten Zähnen im Kauflächenbereich angewandt werden sollte. Sie ist eine kariesprophylaktische Maßnahme, die andere präventive Maßnahmen wie z. B. angemessene Mundhygiene, Fluoridierung, ausgewogene "zahnschonende" Ernährung und professionelle Zahnreinigungen nicht ersetzt, sondern wertvoll ergänzt. Lesen Sie hier eine Stellungnahme der Bundeszahnärztekammer. Text lesen.

Foto-Quelle: unbekannt

Fluoridprophylaxe

Neben der Beschränkung der Zuckeraufnahme und der gründlichen Entfernung der Zahnbeläge bietet das regelmäßige Auftragen von Fluorid auf die Zähne eine Möglichkeit, die Entstehung von Karies zu verhindern. Denn Fluorid macht die Zähne widerstandsfähiger gegen die Säureangriffe der Bakterien. Wir beraten sie gern, welche Form der Fluoridzufuhr für Ihr Kind am sinnvollsten ist.

Für Interessierte: klicken Sie hier und Sie gelangen zu der Wissenschaftliche Stellungnahme der zahnärztlichen Zentralstelle für Qualitätssicherung zum Thema „Fluoridierungsmaßnahmen zur Kariesprävention".

Zahnarzt Aachen DOCTORES Kaul

Unsere FAQ

Zahnarzt Aachen (FAQ)

Ab welchem Alter sollte mit dem Zähneputzen begonnen werden?

Sobald die ersten Zähne da sind, müssen diese auch gepflegt werden. Und das sind natürlich die Milchzähne. Diese sind bereits genauso stark gefährdet an Karies zu erkranken wie bleibende Zähne und das liegt vor allem daran, dass wir auch als Kleinkinder bereits Zucker zu uns nehmen. Typische Beispiele dafür sind: Muttermilch, denn diese erhält ihre Süße durch Milchzucker, der den Kariesbakterien genauso gut schmeckt wie Ihrem Kind. Kinderbrei, denn der wird mit Fruchtzucker gesüßt und klebt noch lange an den Zähnen, wenn diese nicht beizeiten geputzt werden. Fruchtsäfte, denn diese enthalten Fruchtzucker, der die Zähne genauso schädigt wie Industriezucker. Dies gilt natürlich auch für verdünnte Säfte wie Fruchtsaftschorle und ähnliches. Ein weiterer Punkt sind die im Saft enthaltenen Fruchtsäuren, die ebenfalls den Zahnschmelz Ihres Kindes angreifen. Kinderprodukte, diese sind oft besonders gefährlich für Zähne, da sie so gut wie immer zusätzlich gesüßt werden. Ob Kindernaschkram oder Kinderjoghurts spielt dabei keine Rolle. Wer erinnert sich nicht an seine eigene „Süße Kindheit"? Außerdem gilt: Wenn Schokolade schon sein muss, dann besser alles auf einmal, als über den ganzen Tag verteilt. Das Kariesrisiko ist dadurch weniger groß, als wenn Ihr Kind sich alle paar Stunden einen Schokoriegel in den Mund schiebt. Je früher Sie Ihre Kinder an das Zähneputzen gewöhnen, desto selbstverständlicher werden sie es auch in Zukunft akzeptieren. Dazu benötigen Sie eine weiche Kinderzahnbürste und einen kleinen Klacks Kinderzahnpasta (etwa erbsengroß). Auch wenn Ihr Kind die Zahnpasta beim Putzen verschluckt, ist dies nicht schlimm. In solch geringen Mengen ist sie wirklich unbedenklich und führt dem Körper dabei auch noch wertvolles Fluorid zu, das den Zahnschmelz härtet.

Mein Kind will aber nicht Zähneputzen!

Egal, solange Sie noch am längeren Hebel sitzen, können Sie auch etwas für Ihr Kind bewirken. Zähneputzen muss für Ihr Kind so selbstverständlich werden, wie das Ein- und Ausatmen. Schnallen Sie Ihre Kind bei einer Autofahrt auch nicht an, wenn es dies nicht will? Um Ihr Kind dahingehend zu motivieren, gibt es glücklicherweise eine ganze Reihe von Maßnahmen. Zollen Sie dem ersten Zahn Ihres Kindes die notwendige Aufmerksamkeit und Wertschätzung, dann wird Ihr Kind dies übernehmen und seine Zähne ebenfalls wertschätzen. Nutzen Sie das Nachahmungsbedürfnis Ihres Kindes, indem Sie mit gutem Beispiel vorangehen. Gönnen Sie Ihrem Kind einen eigenen Zahnputzspiegel, der „höchst wichtig" in Augenhöhe Ihres Kindes hängt. Ausnahmen vom Zähneputzen sind tabu. Dann verinnerlicht Ihr Kind schon bald, dass es keine Ausnahmen gibt. Achten Sie vor allem darauf, dass die Kinderzahnbürste weich genug und die Zahnpasta nicht zu scharf ist. Mit einer schmerzhaft harten Zahnbürste und einer Zahncreme, die auf der Zunge brennt, werden Sie es schwer haben, Ihr Kind zu überzeugen. Wussten Sie, dass es blinkende Kinderzahnbürsten gibt und Musik-CDs mit lustigen Zahnputzliedern? Je mehr Action Sie Ihrem Kind beim Zähneputzen bieten, desto besser! Dann freut sich Ihr Kind bereits nach kurzer Zeit auf das tägliche Ritual. Erheben Sie das Zähneputzen zum Gourmet- Genuss, indem Sie immer mal eine neue, leckere Kinderzahncreme ausprobieren. Und lassen Sie nicht nach, die tollen, strahlend weisen Zähne Ihres Kindes nach jedem Putzen angemessen zu bewundern.

Wie oft und wie lange sollen Zähne gereinigt werden?

Idealerweise nach jeder Mahlzeit, auch wenn dies nicht immer einfach umzusetzen ist. Wichtig ist dabei vor allem, dass Ihr Kind seine Zähne wenigstens einmal am Tag besonders gründlich reinigt. Das ist allemal besser als fünf schlampige Reinigungsgänge am Tag. Als Faustregel gilt hier: einmal täglich extra gründlich (abends) und einmal täglich husch-husch Die ersten Milchfrontzähne benötigen noch nicht allzu viel Zeit, da sie eine vergleichsweise glatte, gut zu reinigende Oberfläche besitzen. Hier genügt es, ein bis zweimal täglich eine Minute zu reinigen. Sobald sich jedoch der erste Backenzahn seinen Weg gebahnt hat, sind mindesten zwei Reinigungsgänge täglich notwendig, da in den Kaugruben (Fissuren) auf den Kauflächen der Backenzähne leicht Nahrungsreste kleben bleiben, die das Kariesrisiko für Ihr Kind erheblich vergrößern. Das Milchgebiss Ihres Kindes ist vollständig, wenn alle zwanzig Milchzähne das Licht der Welt erblickt haben. Ab diesem Zeitpunkt ist zweimaliges tägliches Reinigen Pflicht, und zwar mindestens zwei Minuten pro Putzgang.

Ab wann kann sich mein Kind ganz alleine die Zähne putzen?

Der Gradmesser hierfür ist die Fähigkeit Ihres Kindes, schön zu schreiben. Erst wenn die Hand Ihres Kindes dazu in der Lage ist, auch feinste Bewegungen kontrolliert und koordiniert auszuführen, ist seine Motorik weit genug entwickelt, um alle Zähne wirklich sauber zu reinigen. Für Sie heißt das: Bis die Schrift Ihres Kindes rund und schön ist, bleibt der Job an Ihnen hängen. Solange müssen Sie wohl die Hauptputzarbeit übernehmen oder wenigstens nochmal nachreinigen. In der Regel ist Ihr Kind mit acht bis neun Jahren alt genug, um das Zähneputzen dann ganz alleine zu übernehmen.

Weitere FAQ Themen?

Für weitere FAQ Themen hier geht's weiter >>> Weitere FAQ Themen?