Direkt zum Inhalt

Patienten-Datenschutz

Patienten-Datenschutz

Informationen zum Datenschutz sowie zur Datenverarbeitung in unserer Praxis

Liebe Patientin, lieber Patient,

mit diesem Flyer möchten wir Sie über die Datenverarbeitung in unserer Praxis informieren und unserer datenschutzrechtlichen Informationsverpflichtung gemäß der Europäischen Datenschutz-Grundverordnung und dem neuen BDSG nachkommen.

Die Datenverarbeitung erfolgt aufgrund einer gesetzlichen Grundlage oder Ihrer Einwilligung.

Die Rechtsgrundlagen der Datenverarbeitung Ihrer Gesundheitsdaten erhalten Sie auf Anfrage an der Rezeption oder auf unserer Webseite unter dem Punkt „Patienten-Datenschutz“

Sofern für die Datenverarbeitung Ihr Einverständnis erforderlich ist, können Sie dieses jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen oder einschränken.

Sie haben das Recht, soweit die Voraussetzungen hierfür vorliegen, Auskunft zu Ihren verarbeiteten Daten zu erhalten, ebenfalls auf deren Berichtigung oder Löschung oder auf Einschränkung der Verarbeitung sowie auf deren Übertragung.

Wie erheben und verarbeiten wir Ihre Daten?

Bei Bedarf wird Ihre Versichertenkarte in unser elektronisches Praxis-Verwaltungs-System (PVS) eingelesen. Dabei werden folgende Daten erhoben:

  • Name, Adresse, Geb.-Datum, Kostenträger und Versicherungsnummer

  • Vorab haben wir bereits die uns mitgeteilten Kontaktdaten zur Terminvereinbarung verarbeitet.

  • Im weiteren Behandlungsverlauf entstehen Daten durch Befunde und Diagnosen, verordnete Therapien, oder durch (Rezepte, AU, Überweisungen, Heilmittel-verordnungen u. ä.). Dies alles muss überprüfbar, patientenbezogenund entsprechend gesetzlich vorgeschriebener Fristen in unserem PVS gespeichert werden. Eine nachträgliche Bearbeitung oder Änderung Ihrer Daten ist nicht möglich.

    Entsprechend werden neben den Daten Ihrer Versichertenkarte noch folgende Daten auf unserem Server passwortgeschützt gespeichert:

  • Akut- (für das aktuelle Quartal) und Dauerdiagnosen (quartalsübergreifend)

  • Befunde, Therapien oder Therapievorschläge, Röntgenbilder, Intraoralbilder, Abrechnungsziffern

  • Anamnesen, schriftliche Fremdbefunde, Arztbriefe (Dokumentenscanner)

  • Korrespondenz zwischen Ihnen und der Praxis

  • Wir benötigen diese Daten, um Sie für die Kassenzahnärztliche Vereinigung(KZV NR) und andere Kostenträger nachprüfbar behandeln zu können.

    Zugang zu personenbezogenen Daten hat nur autorisiertes Praxispersonal. Ihre Daten werden entsprechend den jeweiligen gesetzlich vorgeschriebenen Fristen aufbewahrt (z. B. Arztbriefe für 10 Jahre). Ggf. kann eine längere Aufbewahrung erforderlich sein. Eine Übersicht der Aufbewahrungsfristen erhalten Sie auf Anfrage an der Rezeption oder auf unserer Webseite unter dem Punkt „Patienten-Datenschutz“.

    Mit Hilfe Ihrer Daten informieren wir Sie außerdem per E-Mail und SMS über vereinbarte Termine.

    Jeder Patient erhält beim Erstkontakt in unserer Praxis eine Einwilligung zur Datenverarbeitung, mit der Sie uns schriftlich die Datenweitergabe z. B. an weiterbehandelnde Ärzte oder private Abrechnungsstellen erlauben können. Bitte beachten Sie, dass unter Umständen auch eine gesetzliche Pflicht zur Weitergabe der Daten bestehen kann.

    An wen übermitteln wir Ihre Daten ?

  • Die KZV NR benötigt die Daten zur Abrechnung und Prüfung auf Korrektheit.

  • Ihre Krankenkasse oder die Berufsgenossenschaft erhält die, für die Abrechnung, relevanten Daten.

  • Auf Verlangen der Prüfkommission müssen Ihre Daten mit allen Verordnungen im Rahmen einer Regressprüfung übermittelt werden.

  • Auf Verlangen des Medizinischen Dienstes der Krankenkassen werden die Daten zur Prüfung der Behandlung benötigt.

  • Wenn Sie an einem Disease-Management-Programm teilnehmen oder bestimmte Präventionsmaßnahmen wahrnehmen, werden diese Daten gesondert an die entsprechenden Institutionen und Ihre Krankenkasse übermittelt (QS).

  • Bei bestimmten Infektionserkrankungen ist eine Meldung an das Gesundheitsamt gesetzlich vorgeschrieben.

  • Laborärzte bzw. Histologen, sofern eine entsprechende Diagnostik für die Behandlung erforderlich ist.

  • Zur Wahrnehmung berechtigter Interessen der Arztpraxis kann die Inanspruchnahme anwaltlicher oder gerichtlicher Hilfe erforderlich sein.

  • Andere Ärzte, Versicherungen, private Abrechnungsstellen und andere Institutionen erhalten nur mit separater Einwilligung durch Siedie, für den jeweiligen Fall, notwendigen Daten.

  • An wen können Sie sich wenden, wenn Sie weitere Fragen haben?

    Verantwortliche Stelle:

    Dr. Alexander Kaul

    Dr. Katharina Kaul, M.Sc.

    Schleidener Str. 120

    52076 Aachen

    Tel. 02408 80204

    rezeption@doctores-kaul.de

    Sollten Sie Fragen oder Beschwerden zum Datenschutz haben, hilft Ihnen unser unabhängiger Datenschutzbeauftragter gerne weiter.

    Datenschutzbeauftragter

    Ingo Goblirsch LL.M.

    Schleidener Str. 120

    52076 Aachen
    Tel. 02408 80204
    dsb@doctores-kaul.de

    Sie haben auch die Möglichkeit, sich mit einer Beschwerde an eine Aufsichtsbehörde zu wenden.

    Unsere FAQ

    Zahnarzt Aachen (FAQ)

    Ab welchem Alter sollte mit dem Zähneputzen begonnen werden?

    Sobald die ersten Zähne da sind, müssen diese auch gepflegt werden. Und das sind natürlich die Milchzähne. Diese sind bereits genauso stark gefährdet an Karies zu erkranken wie bleibende Zähne und das liegt vor allem daran, dass wir auch als Kleinkinder bereits Zucker zu uns nehmen. Typische Beispiele dafür sind: Muttermilch, denn diese erhält ihre Süße durch Milchzucker, der den Kariesbakterien genauso gut schmeckt wie Ihrem Kind. Kinderbrei, denn der wird mit Fruchtzucker gesüßt und klebt noch lange an den Zähnen, wenn diese nicht beizeiten geputzt werden. Fruchtsäfte, denn diese enthalten Fruchtzucker, der die Zähne genauso schädigt wie Industriezucker. Dies gilt natürlich auch für verdünnte Säfte wie Fruchtsaftschorle und ähnliches. Ein weiterer Punkt sind die im Saft enthaltenen Fruchtsäuren, die ebenfalls den Zahnschmelz Ihres Kindes angreifen. Kinderprodukte, diese sind oft besonders gefährlich für Zähne, da sie so gut wie immer zusätzlich gesüßt werden. Ob Kindernaschkram oder Kinderjoghurts spielt dabei keine Rolle. Wer erinnert sich nicht an seine eigene „Süße Kindheit"? Außerdem gilt: Wenn Schokolade schon sein muss, dann besser alles auf einmal, als über den ganzen Tag verteilt. Das Kariesrisiko ist dadurch weniger groß, als wenn Ihr Kind sich alle paar Stunden einen Schokoriegel in den Mund schiebt. Je früher Sie Ihre Kinder an das Zähneputzen gewöhnen, desto selbstverständlicher werden sie es auch in Zukunft akzeptieren. Dazu benötigen Sie eine weiche Kinderzahnbürste und einen kleinen Klacks Kinderzahnpasta (etwa erbsengroß). Auch wenn Ihr Kind die Zahnpasta beim Putzen verschluckt, ist dies nicht schlimm. In solch geringen Mengen ist sie wirklich unbedenklich und führt dem Körper dabei auch noch wertvolles Fluorid zu, das den Zahnschmelz härtet.

    Mein Kind will aber nicht Zähneputzen!

    Egal, solange Sie noch am längeren Hebel sitzen, können Sie auch etwas für Ihr Kind bewirken. Zähneputzen muss für Ihr Kind so selbstverständlich werden, wie das Ein- und Ausatmen. Schnallen Sie Ihre Kind bei einer Autofahrt auch nicht an, wenn es dies nicht will? Um Ihr Kind dahingehend zu motivieren, gibt es glücklicherweise eine ganze Reihe von Maßnahmen. Zollen Sie dem ersten Zahn Ihres Kindes die notwendige Aufmerksamkeit und Wertschätzung, dann wird Ihr Kind dies übernehmen und seine Zähne ebenfalls wertschätzen. Nutzen Sie das Nachahmungsbedürfnis Ihres Kindes, indem Sie mit gutem Beispiel vorangehen. Gönnen Sie Ihrem Kind einen eigenen Zahnputzspiegel, der „höchst wichtig" in Augenhöhe Ihres Kindes hängt. Ausnahmen vom Zähneputzen sind tabu. Dann verinnerlicht Ihr Kind schon bald, dass es keine Ausnahmen gibt. Achten Sie vor allem darauf, dass die Kinderzahnbürste weich genug und die Zahnpasta nicht zu scharf ist. Mit einer schmerzhaft harten Zahnbürste und einer Zahncreme, die auf der Zunge brennt, werden Sie es schwer haben, Ihr Kind zu überzeugen. Wussten Sie, dass es blinkende Kinderzahnbürsten gibt und Musik-CDs mit lustigen Zahnputzliedern? Je mehr Action Sie Ihrem Kind beim Zähneputzen bieten, desto besser! Dann freut sich Ihr Kind bereits nach kurzer Zeit auf das tägliche Ritual. Erheben Sie das Zähneputzen zum Gourmet- Genuss, indem Sie immer mal eine neue, leckere Kinderzahncreme ausprobieren. Und lassen Sie nicht nach, die tollen, strahlend weisen Zähne Ihres Kindes nach jedem Putzen angemessen zu bewundern.

    Wie oft und wie lange sollen Zähne gereinigt werden?

    Idealerweise nach jeder Mahlzeit, auch wenn dies nicht immer einfach umzusetzen ist. Wichtig ist dabei vor allem, dass Ihr Kind seine Zähne wenigstens einmal am Tag besonders gründlich reinigt. Das ist allemal besser als fünf schlampige Reinigungsgänge am Tag. Als Faustregel gilt hier: einmal täglich extra gründlich (abends) und einmal täglich husch-husch Die ersten Milchfrontzähne benötigen noch nicht allzu viel Zeit, da sie eine vergleichsweise glatte, gut zu reinigende Oberfläche besitzen. Hier genügt es, ein bis zweimal täglich eine Minute zu reinigen. Sobald sich jedoch der erste Backenzahn seinen Weg gebahnt hat, sind mindesten zwei Reinigungsgänge täglich notwendig, da in den Kaugruben (Fissuren) auf den Kauflächen der Backenzähne leicht Nahrungsreste kleben bleiben, die das Kariesrisiko für Ihr Kind erheblich vergrößern. Das Milchgebiss Ihres Kindes ist vollständig, wenn alle zwanzig Milchzähne das Licht der Welt erblickt haben. Ab diesem Zeitpunkt ist zweimaliges tägliches Reinigen Pflicht, und zwar mindestens zwei Minuten pro Putzgang.

    Ab wann kann sich mein Kind ganz alleine die Zähne putzen?

    Der Gradmesser hierfür ist die Fähigkeit Ihres Kindes, schön zu schreiben. Erst wenn die Hand Ihres Kindes dazu in der Lage ist, auch feinste Bewegungen kontrolliert und koordiniert auszuführen, ist seine Motorik weit genug entwickelt, um alle Zähne wirklich sauber zu reinigen. Für Sie heißt das: Bis die Schrift Ihres Kindes rund und schön ist, bleibt der Job an Ihnen hängen. Solange müssen Sie wohl die Hauptputzarbeit übernehmen oder wenigstens nochmal nachreinigen. In der Regel ist Ihr Kind mit acht bis neun Jahren alt genug, um das Zähneputzen dann ganz alleine zu übernehmen.

    Weitere FAQ Themen?

    Für weitere FAQ Themen hier geht's weiter >>> Weitere FAQ Themen?