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Kaulquappe

Kaulquappe

Behandlung - Kinderzahnbehandlung

Durch unsere Spezialisierung auf die "Kinderzahnheilkunde" verfügen wir über ein aussergewöhnlich großes Therapiespektrum für Milchzähne! Denn Milchzähne sind nicht einfach nur die kleine Kopie eines Erwachsenenzahnes. Sie benötigen meist eine andere Therapie als erwachsene Zähne!

Warum sind Milchzähne überhaupt wichtig:

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4 Punkte, die uns auszeichnen!

1. Umfangreiche Diagnostik:

Eine umfangreiche und genaue Diagnostik steht bei uns an erster Stelle. Neben der visuellen Zahnkontrolle führen wir auch eine röntgenologische Diagnostik mit einem speziellen digitalen Kinderröntgensensor durch. Denn bis zu 70% aller Kariesschäden an Milchzähnen werden erst durch Röntgenaufnahmen im Frühstadium entdeckt. So können wir frühzeitig Karies zwischen den Zähnen aufspüren, die sonst erst entdeckt wird, wenn Zahnschmerzen entstehen oder schon eine umfangreiche Zerstörung der Milchzähne stattgefunden hat. Durch dieses Zusammenspiel von visueller Zahnkontrolle und Röntgendiagnostik können wir Ihnen einen genauen Überblick über die Zahngesundheit Ihrer Kinder geben. Eine rein visuelle Zahnkontrolle, reicht meist nicht aus! Die in unserer Praxis eingesetzten modernen digitalen Röntgengeräte haben eine sehr geringe Strahlenbelastung und eignen sich deshalb sehr gut für Kinder.

Sehen sie selbst: Visuell erkennbar sind lediglich 3 Kariesdefekte (rote Kreise). Durch die Röntgendiagnostik spüren wir noch weitere 6 versteckte Kariesdefekte auf und können diese schon therapieren, bevor Zahnschmerzen entstehen. Verschiedene Untersuchungen haben ergeben, dass selbst bei 5-jährigen Kindern, die visuell komplett kariesfrei erscheinen, in 40% der Fälle bei einer Röntgendiagnostik Karies entdeckt wird.

Unser Ziel ist es, durch eine umfangreiche Diagnostik, alle vorhandenen Kariesdefekte aufzuspüren und alle Zähne wieder in einen gesunden Zustand zu versetzen.

Röntgendiagnostik in der Zahnheilkunde wichtig

Röntgenologische Kariesdiagnostik und Therapieplanung bei Milchzähnen

Der Milchzahn hat im Vergleich zum bleibenden Zahn einen deutlich dünneren und weniger widerstandsfähigen Schutzmantel aus Schmelz und Dentin und im inneren eine größere Pulpa (Nervgewebe). Die Schmelzdicke beträgt lediglich 1mm. Dadurch, dass Milchzähne deutlich weniger stark mineralisiert sind, gelingt es den Kariesbakterien besonders schnell, die Disatnz von 2-3mm zwischen Zahnschmelz und Nerv zu überwinden. Deshalb sollten bei Milchzähnen schon kleine kariöse Defekte therapiert werden, die bei bleibenden Zähnen noch in die Kategorie „beobachten“ fallen würden. Hat die Karies bereits den Schmelz durchbrochen, ist eine Füllungstherapie unausweichlich.

 

2. Spezielle Behandlungsmethoden für Milchzähne

So wie es Kinderärzte gibt, die sich auf Kinderkrankheiten spezialisiert haben, haben wir uns als Kinderzahnärzte auf die Behandlungsmethoden von Milchzähnen spezialisiert, die sich teilweise doch deutlich von denen der bleibenden Zähne unterschieden (z.B. der Zahnerhalt mittels spezieller Milchzahnkronen, Nervbehandlungen an Milchzähnen, Kinderprothesen etc.).

Wir behandeln vorwiegend Kinder zwischen ein und zwölf Jahren, aber auch ältere Kinder mit speziellen Zahnproblemen oder großer Angst vor dem Zahnarzt sind bei uns herzlich willkommen. Selbstverständlich ist auch die Ausstattung unserer Kinderzahnarztpraxis auf die kleinen Patienten mit ihren ganz speziellen Bedürfnissen ausgerichtet.

 

3. Professionelle, kindgerechte Verhaltensführung

Wir verfügen zudem über eine Ausbildung auf dem Gebiet der kindgerechten Verhaltensführung und der Kinderhypnose. Auch das gesamte Team ist speziell ausgebildet, geschickt mit Kindern umzugehen und diese sanft zu führen. Während der Behandlung der Zähne wird Ihr Kind spielerisch angeleitet und ganz selbstverständlich an die verschiedenen Behandlungsmethoden und -geräte herangeführt. Zudem bieten wir wird die Möglichkeit einer Sedierung (Dämmerschlaf) mit Lachgas oder Midazolam, oder, wenn nötig, die Behandlung in Vollnarkose an.

 

4. Kinder-Prophylaxe

Das Ziel unserer Praxis ist es, statt Schäden zu beheben, diese erst gar nicht entstehen zu lassen. Dafür haben wir ein professionelles und maßgeschneidertes Vorsorgeprogramm entwickelt. Es beinhaltet die „Putzschule", professionelle Zahnreinigungen, Fissurenversiegelungen, Ernährungsberatung, Speicheltests sowie die Anwendungen von Fluoriden und antibakteriellen Schutzlacken. Wir möchten erst gar keine Karies an Milchzähnen enstehen lassen. Bedenken Sie auch, wenn eine Kariesstelle durch eine Füllung repariert wird, beheben wir nur die Folge der Karies und nicht die Ursache. Die Ursache sind Kariesbaktieren im Mund Ihres Kindes, die nur durch eine professionelle Zahnreinigung am effektivsten reduziert werden können. Da die Kinderprophylaxe uns so immens am Herzen liegt, gibt es zu diesem Thema eine eigene Homepage: www.kinderzaehne-vorsorge.de  Schauen Sie rein und informieren Sie sich!

Warum ein Milchzahn überhaupt behandelt werden muss, denn "der fällt doch eh irgendwann aus"!

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Ausführlichere Infos auch in unserem Flyer!

Unsere FAQ

Zahnarzt Aachen (FAQ)

Ab welchem Alter sollte mit dem Zähneputzen begonnen werden?

Sobald die ersten Zähne da sind, müssen diese auch gepflegt werden. Und das sind natürlich die Milchzähne. Diese sind bereits genauso stark gefährdet an Karies zu erkranken wie bleibende Zähne und das liegt vor allem daran, dass wir auch als Kleinkinder bereits Zucker zu uns nehmen. Typische Beispiele dafür sind: Muttermilch, denn diese erhält ihre Süße durch Milchzucker, der den Kariesbakterien genauso gut schmeckt wie Ihrem Kind. Kinderbrei, denn der wird mit Fruchtzucker gesüßt und klebt noch lange an den Zähnen, wenn diese nicht beizeiten geputzt werden. Fruchtsäfte, denn diese enthalten Fruchtzucker, der die Zähne genauso schädigt wie Industriezucker. Dies gilt natürlich auch für verdünnte Säfte wie Fruchtsaftschorle und ähnliches. Ein weiterer Punkt sind die im Saft enthaltenen Fruchtsäuren, die ebenfalls den Zahnschmelz Ihres Kindes angreifen. Kinderprodukte, diese sind oft besonders gefährlich für Zähne, da sie so gut wie immer zusätzlich gesüßt werden. Ob Kindernaschkram oder Kinderjoghurts spielt dabei keine Rolle. Wer erinnert sich nicht an seine eigene „Süße Kindheit"? Außerdem gilt: Wenn Schokolade schon sein muss, dann besser alles auf einmal, als über den ganzen Tag verteilt. Das Kariesrisiko ist dadurch weniger groß, als wenn Ihr Kind sich alle paar Stunden einen Schokoriegel in den Mund schiebt. Je früher Sie Ihre Kinder an das Zähneputzen gewöhnen, desto selbstverständlicher werden sie es auch in Zukunft akzeptieren. Dazu benötigen Sie eine weiche Kinderzahnbürste und einen kleinen Klacks Kinderzahnpasta (etwa erbsengroß). Auch wenn Ihr Kind die Zahnpasta beim Putzen verschluckt, ist dies nicht schlimm. In solch geringen Mengen ist sie wirklich unbedenklich und führt dem Körper dabei auch noch wertvolles Fluorid zu, das den Zahnschmelz härtet.

Mein Kind will aber nicht Zähneputzen!

Egal, solange Sie noch am längeren Hebel sitzen, können Sie auch etwas für Ihr Kind bewirken. Zähneputzen muss für Ihr Kind so selbstverständlich werden, wie das Ein- und Ausatmen. Schnallen Sie Ihre Kind bei einer Autofahrt auch nicht an, wenn es dies nicht will? Um Ihr Kind dahingehend zu motivieren, gibt es glücklicherweise eine ganze Reihe von Maßnahmen. Zollen Sie dem ersten Zahn Ihres Kindes die notwendige Aufmerksamkeit und Wertschätzung, dann wird Ihr Kind dies übernehmen und seine Zähne ebenfalls wertschätzen. Nutzen Sie das Nachahmungsbedürfnis Ihres Kindes, indem Sie mit gutem Beispiel vorangehen. Gönnen Sie Ihrem Kind einen eigenen Zahnputzspiegel, der „höchst wichtig" in Augenhöhe Ihres Kindes hängt. Ausnahmen vom Zähneputzen sind tabu. Dann verinnerlicht Ihr Kind schon bald, dass es keine Ausnahmen gibt. Achten Sie vor allem darauf, dass die Kinderzahnbürste weich genug und die Zahnpasta nicht zu scharf ist. Mit einer schmerzhaft harten Zahnbürste und einer Zahncreme, die auf der Zunge brennt, werden Sie es schwer haben, Ihr Kind zu überzeugen. Wussten Sie, dass es blinkende Kinderzahnbürsten gibt und Musik-CDs mit lustigen Zahnputzliedern? Je mehr Action Sie Ihrem Kind beim Zähneputzen bieten, desto besser! Dann freut sich Ihr Kind bereits nach kurzer Zeit auf das tägliche Ritual. Erheben Sie das Zähneputzen zum Gourmet- Genuss, indem Sie immer mal eine neue, leckere Kinderzahncreme ausprobieren. Und lassen Sie nicht nach, die tollen, strahlend weisen Zähne Ihres Kindes nach jedem Putzen angemessen zu bewundern.

Wie oft und wie lange sollen Zähne gereinigt werden?

Idealerweise nach jeder Mahlzeit, auch wenn dies nicht immer einfach umzusetzen ist. Wichtig ist dabei vor allem, dass Ihr Kind seine Zähne wenigstens einmal am Tag besonders gründlich reinigt. Das ist allemal besser als fünf schlampige Reinigungsgänge am Tag. Als Faustregel gilt hier: einmal täglich extra gründlich (abends) und einmal täglich husch-husch Die ersten Milchfrontzähne benötigen noch nicht allzu viel Zeit, da sie eine vergleichsweise glatte, gut zu reinigende Oberfläche besitzen. Hier genügt es, ein bis zweimal täglich eine Minute zu reinigen. Sobald sich jedoch der erste Backenzahn seinen Weg gebahnt hat, sind mindesten zwei Reinigungsgänge täglich notwendig, da in den Kaugruben (Fissuren) auf den Kauflächen der Backenzähne leicht Nahrungsreste kleben bleiben, die das Kariesrisiko für Ihr Kind erheblich vergrößern. Das Milchgebiss Ihres Kindes ist vollständig, wenn alle zwanzig Milchzähne das Licht der Welt erblickt haben. Ab diesem Zeitpunkt ist zweimaliges tägliches Reinigen Pflicht, und zwar mindestens zwei Minuten pro Putzgang.

Ab wann kann sich mein Kind ganz alleine die Zähne putzen?

Der Gradmesser hierfür ist die Fähigkeit Ihres Kindes, schön zu schreiben. Erst wenn die Hand Ihres Kindes dazu in der Lage ist, auch feinste Bewegungen kontrolliert und koordiniert auszuführen, ist seine Motorik weit genug entwickelt, um alle Zähne wirklich sauber zu reinigen. Für Sie heißt das: Bis die Schrift Ihres Kindes rund und schön ist, bleibt der Job an Ihnen hängen. Solange müssen Sie wohl die Hauptputzarbeit übernehmen oder wenigstens nochmal nachreinigen. In der Regel ist Ihr Kind mit acht bis neun Jahren alt genug, um das Zähneputzen dann ganz alleine zu übernehmen.

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